ABB verdoppelt Produktionskapazitäten in Estland

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ABB hat die Produktionskapazität zur Herstellung von Photovoltaik-Wechselrichtern in seiner Fabrik in Estland verdoppelt. Die Erweiterung der Fabrik in Jüri sei am Donnerstag eröffnet worden, teilte das Schweizer Unternehmen mit. ABB reagiere damit auch den wachsenden Bedarf, speziell nach seinen Zentralwechselrichtern PVS800 und PVS980. "Der Ausbau der Fabrik und das neue Werk in Indien, das am 1. September eröffnet wurde, helfen uns, die Nachfrage zu decken", erklärte Robert Itschner, Geschäftsführer der Sparte Power Conversion bei ABB.

Der Schweizer Konzern erwartet angesichts der drastischen Preisredukton von Solarstrom eine weiter wachsende Photovoltaik-Nachfrage in den kommenden Jahren. "Mit unseren Investitionen in die Fabriken und in die Klimakammern und die Testanlagen in Helsinki hat ABB seine Position weiter gestärkt", so Itschner weiter.

Ende Juni hatte ABB nach gründlicher Prüfung die Schließung seiner Fabrik in Phoenix in den USA beschlossen. Davon betroffen waren 89 Mitarbeiter. Zugleich kündigte das Unternehmen an, die Fertigung in seine Fabriken in Estland und Italien zu verlagern. Diese Konsolidierung werde zur Optimierung der Fertigung beitragen und zugleich Kosten, Lieferfähigkeit und Qualität verbessern. Der Übergang solle voraussichtlich bis November 2016 abgeschlossen sein, erklärte eine ABB-Sprecherin damals auf Anfrage von pv magazine. (Sandra Enkhardt)

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