Deutsches Photovoltaik-Know-how für Tadschikistan

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Deutsche Photovoltaik-Technologie ist weltweit gefragt. Ein gutes Beispiel dafür ist die nun eingeweihte Photovoltaik-Anlage auf dem neu errichteten staatlichen Energie-Institut in Tadschikistan. Für den Bau der 30 Kilowatt starken Photovoltaik-Anlagen verantwortlich zeichneten die deutschen Unternehmen DPU Investment GmbH und Netrocon. Sie hätten die Photovoltaik-Anlage am vergangenen Freitag an das Institut übergeben, hieß es in einer Mitteilung. An der Umsetzung des Projekts sei auch das tadschikische Ministerium für Energie und Wasserressourcen sowie der deutsche Projektierer mp-tec beteiligt gewesen. Die offizielle Einweihung erfolgte dabei durch den Präsidenten Tadschikistans, Emomali Rahmon.

Am Donnerstag weihte der Präsident Tadschikistans, Emomali Rahmon, die Anlage offiziell ein. Foto: DPU Investment GmbH

Für die Photovoltaik-Anlage seien 300 Watt Solarmodule von Aleo Solar verbaut worden, hieß es weiter. Die Wechselrichter kämen von SMA. Die Visualisierung der Ertragswerte der Photovoltaik-Anlage erfolge über das Monitoringsystem von Rico. Das Projekt sei die Erweiterung der Zusammenarbeit in Folge der Erfahrungen aus der „Exportinitiative Erneuerbare Energien“. Bereits 2013 sei im Zuge dieses Programms eine Photovoltaik-Anlage mit 15 Kilowatt Leistung auf dem Energieministerium in der Hauptstadt Duschanbe von den Partnern DPU Investment und BAE Batterien GmbH umgesetzt worden.

Das Konsortium um die beiden Unternehmen plant nach eigenen Angaben bereits weitere Projekte in dem zentralasiatischen Land. So sei als nächster Schritt die Installation eines Solarparks mit 100 Megawatt Leistung geplant. Zudem solle eine lokale Modulfertigung in Tadschikistan aufgebaut werden. (Sandra Enkhardt)

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