KfW: Rund 3300 Anträge für Photovoltaik-Speicherförderung bis Ende Juni

Zwischen März und Juni sind bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) rund 3300 Anträge für die neu aufgelegte Photovoltaik-Speicherförderung eingegangen. Sie war zum 1. März gestartet und sieht einen Tilgungszuschuss vor, der von März bis Juni bei 25 Prozent lag und kontinuierlich abgesenkt wird. Im März seien bei der KfW rund 300 Anträge eingegangen, erklärte ein Sprecher auf Nachfrage von pv magazine. Die Zahl habe sich dann in den Monaten danach weiter erhöht. So waren es im April etwa 600 und im Mai 700 Anträge für die Speicherförderung. Im Juni seien dann etwa 1700 Anträge eingegangen, so dass es bis Ende Juni rund 3300 waren. „Wir stellen fest, dass sich das Programm trotz der deutlich abgesenkten Förderung einer stetig steigenden Nachfrage erfreut“, erklärte KfW-Sprecher Wolfram Schweickhardt weiter. Soweit die Kreditanträge die formalen Fördervoraussetzungen erfüllten, würden sie auch zugesagt.

Zum 1. Juli sank der Tiligungszuschuss für die Förderung von Batteriespeichern im Zusammenhang mit Photovoltaik-Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung auf 22 Prozent. Erwartungsgemäß sei die Nachfrage danach etwas zurückgegangen, sagte Schweickhardt weiter. Die KfW rechne für Juli mit 500 bis 700 neuen Anträgen. „Damit liegt das Programm deutlich über der Nachfrage des vergangen Jahres im Vergleichszeitraum“, so der Sprecher. Detaillierte Analysen zur Neuauflage der Photovoltaik-Speicherförderung werde die KfW voraussichtlich erst im vierten Quartal vorlegen können.

Zunächst war die KfW-Förderung für Batteriespeicher im Zusammenhang mit kleinen Photovoltaik-Anlagen zum Jahresende ausgelaufen. Nach einigem politischen Hick-Hack konnte dann zum März die Neuauflage des Programms „Erneuerbare Energien Speicher“ bei der KfW starten. (Sandra Enkhardt)