PID-Nachweis mittels Elektrolumineszenz-Flugroboter/UAV

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Seit 2015 befliegt die Fladung Solartechnik GmbH im Rahmen des aerial pv inspection Konzepts kristalline Zelltechniken in Solarparks mit EL-Flugrobotern/UAVs zur eindeutigen PID-Detektion im Bestand.

In Kombination mit dem ferngesteuerten Mess- und Bestromungssystem aepvi-switch 1.o Master/Slave werden bis zu 100 Modulstrings (600 kWp) tagsüber vorverdrahtet und bereits bei entsprechender Einstrahlung leistungsmäßig vermessen. Während des nächtlichen Fluges werden die Strings manuell oder automatisiert zugeschaltet. Durch wechselnde Bestromungswerte kann PID eindeutig bestimmt bzw. ausgeschlossen werden.

In unserem aktuellen PID-video wird eine 48 kWp-Solarstromanlage in Viersen aus 25 m Flughöhe bei einer Bestromung von 2 A mittels Flugroboter überprüft.

Mittlere und schwere PID-Schädigungen lassen sich bereits aus 30 – 40 m Flughöhe bei 2 – 3 A nachweisen. Durch das Zuschalten sämtlicher Strings des Solarkraftwerkes kann innerhalb kürzester Zeit die PID-Gesamtbelastung des Kraftwerks sichtbar gemacht und bewertet werden. Gleichzeitig wird jedes Modul und jeder

String auf Funktion und Fehler wie Ausfall, hochohmige Zellverbinder, niederohmige bypass-Dioden usw. untersucht.

Leichte PID-Anfälligkeiten benötigen Flughöhen von maximal 15 m, um bei wechselnden, niedrigen Bestromungs-stärken von 0,5 bis 2 A bereits im live-view vor Ort die Zelleinschwärzungen/-eingrauungen besser detektieren zu können.

Die Norm IEC 62804 TS behandelt bzw. beschreibt die Prüfung von Solarmodulen auf PID-Sensitivität im Labor. Für EL- Outdoormessung relevant ist der Hinweis, dass PID-Sensitivitäten bei geringeren Einstrahlungen, bzw. umgekehrt bei geringeren Bestromungen auffälliger sind.

Reduzierte Bestromungswerte bis 0,1 x ISC, Kurzschlussstrom lassen somit PID-Sensitivitäten deutlicher in EL-Aufnahmen erscheinen als die im O&M-Bereich üblichen Werte von 1-1,5 x ISC.

Die hohen Bestromungswerte ermöglichen zwar höhere Messtückzahlen im Mobil-/ Stationärlabor, da u.a. die Belichtungszeiten reduziert werden können. PID-Sensitivitäten können dadurch jedoch übersteuert und u. U. unbemerkt bleiben. Im besten Fall werden diese PID-Auffälligkeiten bei Kombinationsmessung nach einer Leistungsmessung noch festgestellt.

Die sich bereits in Entwicklung befindliche Software zur PID – Fehlererkennung und Evaluierung mittels UAV wird zukünftig die Kosten für PID-Prüfungen deutlich senken und das Gesamtkonzept der automatisiertenaerial pv inspection komplettieren.

Gerne informieren wir Sie ausführlich vom 21.-24. Juni 2016 auf der Intersolar Europe 2016 in München.

Sie finden uns in Halle A1, Stand 533.

Oder Sie besuchen unseren Vortrag auf der Intersolar Conference 2016: “The Rise of Drones and Robots:

State of the Art EL Imaging in the Field Using Drones and Automated Evaluation Software Tools for High

Speed and High Precision Inspections” am 21.06.2016, 15.35 Uhr, ICM Saal 14 C

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer homepage www.aepvi.com

Fladung Solartechnik GmbH, Im Johannistal 31a, 52064 Aachen, Germany

Tel.: 0049 241 990 33 11 /info@solartechnik-fladung.de

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