Trianel realisiert erstes Photovoltaik-Ausschreibungsprojekt

Die Realisierung der in Ausschreibungen bezuschlagten Photovoltaik-Projekte in Deutschland kommt nur langsam voran. Am Montag vermeldete Trianel, dass es den ersten Solarpark, der im April 2015 in der ersten Pilotausschreibung einen Zuschlag erhalten habe, nun in Betrieb genommen habe. Es handelt sich dabei um ein Photovoltaik-Kraftwerk mit 9,97 Megawatt in Brandenburg. „In Schipkau haben wir unser erstes PV-Ausschreibungsprojekt innerhalb von 12 Monaten erfolgreich realisiert“, erklärte Markus Hakes, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE). Baubeginn für den Solarpark auf dem Gelände des Sonderlandeplatzes Schwarzheide-Schipkau sei im Januar gewesen. Die Bejulo GmbH habe die Installation der insgesamt 32.160 Solarmodule als Generalunternehmer durchgeführt.

Theoretisch bleiben zwei Jahre Zeit, um die Photovoltaik-Projekte nach dem Erhalt des Zuschlags zu realisieren. Der Stadtwerke-Verbund Trianel hatte Zuschläge bei den Pilotausschreibungen im April und August 2015 erhalten. Es handele sich um Projekte mit insgesamt 22,5 Megawatt Leistung. „Die verbleibenden 12 MW an PV-Leistung haben wir auch in der konkreten Entwicklung. Bis Ende 2016 ist die Umsetzung geplant“, so Andreas Lemke von Trianel zur kurzfristigen Ausbauplanung. Nach Ansicht des Stadtwerke-Verbunds lassen sich mit den Ausschreibungen „zukünftig wirtschaftlich solide Erneuerbaren-Projekte realisieren“.

Die TEE war im August 2015 gegründet worden. Mittlerweile sind 40 Stadtwerke und regionale Energieversorger beteiligt, die gemeinsam rund 500 Millionen Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren wollen Nach TEE-Anlagen soll bis Ende 2018 ein deutschlandweites Portfolio von 275 Megawatt mit Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Windparks an Land aufgebaut werden. (Sandra Enkhardt)