Solarcity legt Fonds mit 249 Millionen US-Dollar für Photovoltaik-Projekte auf

Solarcity hat einen neuen Fonds zur Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen in Höhe von 249 Millionen US-Dollar aufgelegt. Der Finanzierungspartner sei ein Unternehmen der Fortune 100-Liste, teilte das Photovoltaik-Unternehmen aus den USA mit. Den Namen wollte Solarcity nicht nennen. Es sei allerdings bereits der vierte Fonds für Photovoltaik-Projekte, den die Unternehmen zusammen auflegten. Mit dem Geld sollen die Kapitalkosten und die Installation von privaten Photovoltaik-Dachanlagen in den USA finanziert werden, wie es weiter hieß. Auch eine Verdoppelung des Fonds auf 498 Millionen US-Dollar sei geplant, wenn das Geld verteilt sei.

Das US-Unternehmen hat nach eigenen Angaben bislang 50 Projektfonds mit 22 verschiedenen Finanzierungspartnern aufgelegt. Der neue Fonds kann auch als Reaktion auf die im Dezember 2015 erfolgte Verlängerung der Steuervergünstigungen für Photovoltaik-Anlagen in den gesehen werden.

Ende Oktober 2015 hatte Solarcity zuletzt Zahlen vorgelegt und dabei ein weiteres starkes Wachstum aufgezeigt. So habe das Unternehmen im dritten Quartal 2015 insgesamt 256 Megawatt Photovoltaik-Leistung installiert und Aufträge für weitere 345 Megawatt erhalten; eine Steigerung um 86 und 50 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau. Allerdings machte Solarcity dabei Verluste, was der Vorstand vor allem mit hohen Investitionen begründet. Im dritten Quartal konnte Solarcity einen Umsatz von 114 Millionen US-Dollar bei einem Betriebsverlust von 191 Millionen US-Dollar erzielen. (Sandra Enkhardt)