Jinneng Group und Sunedison bauen neue Zell- und Modulproduktion in China auf

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Die Jinneng Group und Sunedison wollen gemeinsam ein Werk für die Herstellung von n-type mono Heterojunction-Solarzellen und Solarmodule investieren. Die Gründungszeremonie fand bereits im Mittwoch in der chinesischen Stadt Jinzhong in der Provinz Shanxi statt, wie der chinesische Photovoltaik-Hersteller mitteilte. In einer ersten Stufe solle ein Werk mit einer Jahreskapazität für 500 Megawatt Solarzellen und Solarmodule entstehen. In der zweiten Phase ist dann ein Ausbau der Kapazitäten um weitere 1,5 Gigawatt geplant. Zur Investitionssumme für das Projekt wollten sich die Unternehmen auf Nachfrage von pv magazine nicht äußern. Die Investitionskosten dürften sich aber auf etwa zwei Milliarden Yuan belaufen.

Die beiden Unternehmen hätten die Solarzellen gemeinsam entwickelt, teilte der chinesische Photovoltaik-Hersteller mit. Sie verfügten über einen stabilen Wirkungsgrad von etwa 22 Prozent in der Massenfertigung. Ziel sei es die Effizienz schrittweise auf 25 Prozent zu erhöhen. Neben der Leistungssteigerung der Photovoltaik-Produkte sei die Senkung der Herstellungskosten ein weiteres Ziel. Hier würde eine Reduktion um 20 Prozent angestrebt. Sunedison werde von der Kooperation ebenfalls profitieren, gerade bezüglich des Marketings und Verkaufs seiner Photovoltaik-Produkte in China, besonders für Regierungsprojekte in der Provinz Shanxi.

Der staatliche chinesische Hersteller verfügt bereits über eine Fertigung von einem Gigawatt Solarzellen und 1,2 Gigawatt Solarmodule in der Provinz. Insgesamt liege die Kapazität der Jinneng Group bei etwa 3,2 Gigawatt jährlich. Das Unternehmen ist eine der größten staatlichen Firmen und wird von der Provinzregierung Shanxi kontrolliert. Die Geschäftsfelder der Jinneng Group liegen auf dem Kohletransport und der Stromerzeugung. Die stärkere Ausrichtung auf erneuerbare Energien stehe dabei im Einklang mit den Vorgaben der Regierung. (Vincent Shaw, übersetzt Sandra Enkhardt)

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