Naturstrom startet erstes Photovoltaik-Mieterstromprojekt in Berlin

Teilen

Auf dem Bambus Campus in Berlin ist ein neues Photovoltaik-Mieterstromprojekt umgesetzt worden. Naturstrom wolle den Mietern, bei denen es sich hauptsächlich um Studierende der nahe gelegenen Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) handeln werde, ab 1. März einen attraktiven Mischtarif anbieten. Entsprechende Verträge seien mit der Sorgertec Hausverwaltung AG in der vergangenen Woche unterzeichnet worden, teilte Naturstrom am Montag mit. Bei dem Mischtarif solle es sich um eine Versorgung mit Solarstrom von der Photovoltaik-Anlage gepaart mit Ökostrom des Anbieters handeln. „Preislich wird dieser Tarif noch unter dem örtlichen Grundversorgungstarif liegen und sogar deutlich günstiger als das Ökostrom-Angebot des Grundversorgers sein“, erklärt Tim Meyer, Bereichsleiter Dezentrale Energieversorgung bei Naturstrom. Auf Nachfrage von pv magazine wollte der Ökostromanbieter aber keine konkreten Preise nennen.

Der Bambus Campus bestehe aus 99 Wohneinheiten – vor allem sogenannte Micro-Appartements mit einer Fläche von 25 Quadratmetern sowie einige kleinere Zwei-Zimmer-Wohnungen. Im Frühjahr solle der Vertrieb des neuen Angebots starten, sagte eine Naturstrom-Sprecherin weiter. Nachdem die Verträge erst in der vergangenen Woche unterzeichnet worden seien, gebe es auch noch keine Zusagen von Mietern für das Angebot von Naturstrom.

Das Gebäude ist vergangenen Herbst aufwändig saniert worden. Dabei ist das ehemalige Verwaltungsgebäude von Sunstrom – einem Naturstrom-Partner – mit einer 30-Kilowatt-Photovoltaik-Anlage ausgestattet worden, wie es weiter hieß. Jährlich würden voraussichtlich 27.500 Kilowattstunden Solarstrom produziert, die zumeist für den Eigenverbrauch der Bewohner bestimmt seien. Die Quote werde bei knapp zwei Drittel liegen und damit könne jeder Haushalt rund 30 Prozent seines Strombedarfs über die Photovoltaik-Anlage nutzen. Für den restlichen Bedarf wolle der Anbieter seinen Ökostrom liefern. Bei der Sanierung seien neben der Photovoltaik-Anlage auch verschiedene Effizienzmaßnahmen umgesetzt worden. Im Laufe des Jahres solle vor dem Plattenbau aus DDR-Zeiten auch noch eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge installiert werden, hieß es weiter. (Sandra Enkhardt)

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.

Teilen

Ähnlicher Inhalt

An anderer Stelle auf pv magazine...

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.

Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.

Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.