IHS: Weltweite Batteriespeicher-Projektpipeline steigt Ende 2015 auf 1,6 Gigawatt

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Nach einer Analyse von IHS ist die weltweite Pipeline für Batteriespeicher und Schwungrädern im vierten Quartal 2015 auf 1,6 Gigawatt gestiegen. Die sinkenden Batteriekosten, staatliche Förderprogramme und Kraftwerksausschreibungen hätten zu diesem 45-prozentigen Anstieg geführt. Allein im vierten Quartal sei ein Anstieg um fast 400 Megawatt zu verzeichnen, erklärt Marianne Boust, Analystin von IHS Techology. Auch für dieses Jahr sei mit einem weiteren Wachstum zu rechnen. Die Hersteller und Entwickler auf der ganzen Welt seien darauf vorbereitet, so Boust weiter.

Einige Projekte für Großspeicher waren noch kurz vor dem Jahresende angekündigt worden, so etwa die sechs Batteriespeicher mit jeweils 15 Megawatt, die STEAG an deutschen Kraftwerksstandorten bauen will. Nach Ansicht von IHS ist dies ein deutliches Signal, dass sich die Speicherindustrie von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zunehmend hin zu wirtschaftlich realisierbaren Projekten bewege.

Nach den Auswertungen von IHS werden in diesem Jahr voraussichtlich Batteriespeicher mit etwa 900 Megawatt weltweit ans Netz gehen. Dies würde eine Verdoppelung des Marktes für netzgekoppelte Speichersysteme in diesem Jahr bedeuten. Mit 45 Prozent befinde sich knapp die Hälfte der geplanten Speichersysteme in den USA, gefolgt von Japan mit 20 Prozent. (Sandra Enkhardt)

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