Vergütungssätze bleiben bis März konstant

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Die Bundesnetzagentur hat die Zahlen des Melderegister und des Anlagenregisters veröffentlicht. Danach sind 69,75 Megawatt Anlagen gemeldet worden. Die Bundesnetzagentur zählt dabei auch die Anlagen mit, die in Vormonaten und Vorjahren in betrieb genommen wurden, aber jetzt erst in das Register aufgenommen wurden. Installiert wurden im November tatsächlich nur 38,71 Megawatt. Das ist etwas weniger als im Oktober, allerdings sind auch noch Nachmeldungen zu erwarten (siehe Grafik 1 oben).

Insgesamt zählte die Netzagentur in den letzten 12 Monaten 1,42 Gigawatt neu gemeldete Photovoltaikanlagen (1,28 tatsächlich in Betrieb gegangene). Das EEG legt für diesen niedrigen Zubau fest, dass die Vergütungssätze für Anlagen, die bis März in Betrieb genommen werden, konstant bleiben.

Bei den Großanlagen ist der Zubau nahezu zum Erliegen gekommen. Im Anlagenregister wurden nur noch Nachmeldungen für August aufgeführt.

Vergleicht man die Anteile der verschiedenen Segmente (siehe Grafik 2 und 3 unten) überrascht, dass in 2015 (ohne Dezemberzahlen) der Anteil der Großanlagen sogar höher war als in den Vorjahren. Diese wurden zu einem großen Teil im August in Betrieb genommen, der letzte Inbetriebnahmemonat, um eine Einspeisevergütung nach dem EEG zu beziehen. Besonders der Anteil der Segmentgröße der typischen Gewerbeanlagen ist zurückgegangen. (Michael Fuhs)

Gemeldete Solarstromanlagen nach Segmenten. Bie den Jahreszahlen (obere Grafik) fehlt für 2015 der Dezember. Grafiken: pv pagazine

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