Heckert Solar will Produktionskapazitäten auf 300 Megawatt ausbauen

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Die erfreulichen Meldungen von deutschen Modulherstellern sind rar geworden. Nun gibt es mal wieder eine: Heckert Solar kündigte einen Produktionsausbau an seinem Standort in Chemnitz an. Bis zum Ende des ersten Quartals wolle der sächsische Photovoltaik-Hersteller seine Produktionskapazitäten von derzeit 240 auf rund 300 Megawatt ausbauen. Mit der Investition sei auch eine Umstellung auf die 4- und 5-Busbar-Zelltechnologie verbunden. Der Produktionsausbau markiere den Beginn der sukzessiven Umstellung auf die Technologie, die den Modulwirkungsgrad weiter erhöht.

Heckert Solar tätigt nach eigener Aussage die Investition vor dem Hintergrund, dass Anfang Dezember die Anti-Dumping-Maßnahmen gegen die chinesische Photovoltaik-Konkurrenz in der EU auslaufen könnten. Mit der Erweiterung der Produktion erreiche der Hersteller eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und könne Kosten senken. Zugleich forderte das Unternehmen mehr rechtliche und politische Sicherheit. „Wir haben weniger Bedenken gegenüber dem unfairen Wettbewerb durch manche chinesische Hersteller, als gegenüber den rechtlichen und politischen Unsicherheiten. Sollten Letztere ausgeräumt werden, sind wir bereit, schnell in den weiteren Ausbau unserer Produktionskapazität zu investieren“, erklärte Michael Bönisch. (Sandra Enkhardt)

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