Sputnik-Nachfolger produziert wieder Solarmax-Wechselrichter

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Die Solarmax-Gruppe produziert wieder String- und Zentral-Wechselrichter für Photovoltaik-Anlagen. Die Produktion sei im September im bayerischen Burgau angelaufen, teilte die Solarmax-Gruppe mit, die die insolvente Schweizer Sputnik Engineering AG sowie deren Marke Solarmax und Produktionsequipment im Juni übernommen. Zunächst startete die Gruppe ein Servicenetzwerk inklusive Hotline auf fünf Sprechen. Nun sei die Produktion der Wechselrichter von der Schweiz nach Bayern verlagert worden. Ab sofort stelle das Unternehmen Stringwechselrichter für Haus- und Gewerbedächer und Zentralwechselrichter für Photovoltaik-Kraftwerke her sowie Lösungen für die Datenkommunikation. Auch die Entwicklung neuer Geräte solle nun starten. Die Solarmax-Gruppe habe dazu eine Entwicklungsabteilung aufgebaut, in der auch ehemalige Ingenieure von Sputnik Engineering arbeiteten. Die ersten neuen Produkte sollen dann im kommenden Jahr verfügbar sein, wie es weiter hieß.

Der Produktionsstandort Burgau befindet sich 20 Kilometer vom Hauptsitz der Solarmax-Gruppe in Ellzee. Es biete genügend Platz für weitere Expansionen. „Neben dem Service für Altgeräte der Sputnik Engineering AG werden wir kontinuierlich neue Geräte entwickeln, die optimal auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse und Marktanforderungen abgestimmt sind“, erklärt Solarmax-Geschäftsführer Mathias Mader. Eine Anfrage von pv magazine zur Zahl der Mitarbeiter sowie Kapazität der Fertigung blieb zunächst noch unbeantwortet.

Renervest ist Hauptgesellschafter der Solarmax-Gruppe. Neben den Markenrechten und dem Produktionsequipment hat das Unternehmen von der insolventen Sputnik Engineering AG die Warenlager, die Online-Portale sowie die Servicestandorte Solarmax Service GmbH in Annaberg-Buchholz und Sputnik International AG in Salez übernommen. (Sandra Enkhardt)

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