Adler Solar und Europe Solar Concept bieten optimierte Lösung für defekte Anschlussdosen von Solar-Fabrik an

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Adler Solar und Europe Solar Concept haben nun gemeinsam eine optimierte Lösung für Kunden entwickelt, die von der Produktwarnung vor defekten Anschlussdosen der Solar-Fabrik betroffen sind. Anstelle eines kompletten Austausches der Anschlussdose erfolge bei diesem Vorgehen nur ein Deckeltausch, der im Idealfall auch ohne Demontage des Solarmoduls erfolgen könne, teilte der Bremer Photovoltaik-Dienstleister nun mit. Dies spare Kosten gerade mit Blick auf Aufwand, Verpackung und Transport. Die Lösung sei zudem schnell umzusetzen und minimiere Ertragsausfälle für den Betreiber der Photovoltaik-Anlage. Der Anschlussdosen-Deckel sei von Kostal Industrie Elektrik entwickelt worden.

Adler Solar hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 300.000 Reparaturen an Anschlussdosen gemacht. Europe Solar Concept habe mehr als 3000 Photovoltaik-Anlagen installiert und betreibt einige Anlagen die von den defekten Anschlussdosen der Solar-Fabrik betroffen seien.

Im April 2015 veröffentlichte Solar-Fabrik seine Produktwarnung für Anschlussdosen der Baujahre 2011 und 2012. Dabei solle es sich um Produkte mit der Bezeichnung Premium L, M, XM und S handeln. „Bei intensiven Untersuchungen hat sich gezeigt, dass es bei einigen Modulen mit den Artikelnummern mit der Endung „03“ („10xx-xxxxxx03“) zu einem Versagen der Anschlussdosen kommen kann, das unter Umständen zu besonderem Erhitzen führen kann, bei dem auch ein Brand an umliegenden Teilen nicht ausgeschlossen werden kann“, heißt es nun bei Adler Solar.

Kurz vor der Produktwarnung musste Solar-Fabrik Insolvenz anmelden. Mittlerweile hat der Photovoltaik-Hersteller, der im vergangenen Jahr noch das Werk des insolventen Konkurrenten Centrosolar übernahm, seinen Betrieb in Freiburg und Wismar eingestellt. (Sandra Enkhardt)

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