Der neue BEE soll kommen

Teilen

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) mit gebündelter Kompetenz in die Herausforderungen der nächsten Jahre. Die Weichen dafür seien mit Beschluss der BEE-Mitgliederversammlung am Mittwoch gestellt worden, teilte der Verband am Abend mit. Es werde künftig eine vertiefte Zusammenarbeit der Erneuerbaren-Verbände geben und zugleich könnten Unternehmen ihre Expertise aus der Praxis stärker einbringen. „Die Erneuerbaren sind der Kern der Energieversorgung und wir sind der Verband, der die Transformation des Energiesystems maßgeblich prägt und begleitet“, sagt BEE-Präsident Fritz Brickwedde.

Der neue BEE werde verstärkt spartenübergreifenden, systemischen Fragestellungen, die sich mit wachsendem Ausbau der Erneuerbaren ergeben. „Wir wollen den Umbau auf erneuerbare Energien in allen drei Sektoren – Strom, Wärme und Mobilität – entschieden voranbringen und dabei den dezentralen Charakter der Energiewende erhalten“, so Brickwedde weiter. Die Erneuerbaren würden mit wachsendem Marktanteil immer mehr Verantwortung für das Gesamtsystem übernehmen. Der Verband wolle dafür im engen Schulterschluss mit den Spartenverbänden Lösungen für die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen erarbeiten. „Wir sind die Gestalter der Energiewende. Dafür verbinden wir uns mit allen, die progressiv mit uns die erneuerbare und dezentrale Energieversorgung der Zukunft gestalten wollen“, erklärte Brickwedde.

Die wesentliche Änderung zum bisherigen Status seien, dass sich der BEE für stimmberechtigte Unternehmensmitglieder öffne, die Schaffung von BEE-Kompetenzzentren sowie die personelle und finanzielle Stärkung des Dachverbands. Die im BEE zusammengeschlossenen Spartenverbände der Erneuerbaren, zu dem auch der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) gehört, würden künftig weiter daran arbeiten, ihre Fachbereiche zu professionalisieren und zugleich gemeinsame Kompetenzen unter dem Dach des BEE zu bündeln.

Unter anderemHermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie (BWE), hatte sich bereits vor einiger Zeit für die Stärkung des BEE und die Bündelung der Interessen der Spartenverbände stark gemacht. Auch der BEE selbst hatte einen internen Evaluierungsprozess angestoßen, um die Aufstellung des Verbands zu prüfen und zu optimieren. (Sandra Enkhardt)

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.

Teilen

Ähnlicher Inhalt

An anderer Stelle auf pv magazine...

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.

Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.

Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.