Erste Photovoltaik-Ausschreibungsrunde abgeschlossen

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Die erste Runde der Photovoltaik-Pilotausschreibungen ist nun formal abgeschlossen. „Für alle 25 bezuschlagten Projekte haben die Bieter die Zweitsicherheit hinterlegt“, bestätigte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur auf Anfrage von pv magazine. Bis zum 19. Mai hatten sie offiziell dafür Zeit. Nun laufen die 24 Monate, die die Bieter Zeit haben, um ihre Photovoltaik-Kraftwerke zu realisieren. Da für alle Projekte die Zweitsicherheit hinterlegt wurde, ist nun auch klar, dass es kein Nachrückverfahren geben wird.

Bis zum 15. April konnten in der ersten Runde der Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen die Gebote abgegeben werden. Rund zwei Wochen später veröffentlichte die Bundesnetzagentur die Ergebnisse. Der Durchschnittspreis für alle Zuschläge lag dabei nach Angaben der Bundesnetzagentur bei 9,17 Cent je Kilowattstunde – das niedrigste Gebot war dabei bei 8,48 Cent je Kilowattstunde und das höchste, noch bezuschlagte Gebot bei 9,43 Cent je Kilowattstunde. Insgesamt haben die Projekte eine Gesamtleistung von 157 Megawatt. 11 der 25 Zuschläge gingen an die Sybac-Gruppe. Auch Trianel und IBC Solar erhielten mehr als einen Zuschlag in der ersten Runde. Insgesamt hatte die Bundesnetzagentur 170 Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen erhalten. 37 Gebote mussten aber wegen verschiedener Fehler vom Verfahren ausgeschlossen werden. Dennoch war die auf 150 Megawatt angesetzte erste Ausschreibungsrunde mehrfach überzeichnet.

Etwa Mitte Juni wird die Bundesnetzagentur die zweite Runde öffentlich bekanntgeben. Die Gebote müssen dann bis zum 1. August eingereicht werden. Im Unterschied zur ersten Ausschreibung kommt dann das uniform-pricing-Verfahren zu Anwendung. Dies bedeutet, dass am Ende alle Projekte den Preis des letzt bezuschlagten Gebots erhalten werden. Beim pay-as-bid-Verfahren, das in der ersten Runde angewendet wurde, erhalten die Bieter dagegen jeweils den gebotenen Preis für ihren Solarstrom. (Sandra Enkhardt)

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