Solar Frontier übernimmt US-Projektpipeline von Gestamp Solar

Solar Frontier übernimmt in den USA die Projektpipeline für Photovoltaik-Kraftwerke mit einem Gesamtvolumen von 280 Megawatt von Gestamp Solar. Das Entwicklungsteam des Projektierers und Betreibers werde im Zuge der Transaktion in die US-Tochtergesellschaft von Solar Frontier eingegliedert. Zur Kaufsumme äußerten sich die Unternehmen nicht. Der japanische Photovoltaik-Hersteller, der in seiner Heimat auch bereits Photovoltaik-Kraftwerke entwickelt und an Investoren verkauft hat, will mit der Übernahme sein Geschäft auf dem amerikanischen Kontinent vorantreiben, wie Solar Frontier mitteilte. „Die Downstream-Expansion in den USA ist Teil der Wachstumsstrategie von Solar Frontier. Unser Ziel ist es, unser Geschäft in den globalen Schlüsselmärkten 2015 und darüber hinaus auszubauen“, erklärte Atsuhiko Hirano, Vorstandschef von Solar Frontier.

Gestamp Solar hat bereits Photovoltaik-Projekte in Europa, Nord- und Südamerika mit einer Gesamtkapazität von mehr als 600 Megawatt realisiert. Das Unternehmen habe zudem die finanzstarke Industrieholding „Corporation Gestamp“ im Rücken. “Die Kombination der finanziellen Stärke von Solar Frontier sowie der hochleistungsfähigen Produkte mit dem erfahrenen Entwicklungsteam stellt sicher, dass wir die amerikanische Pipeline erfolgreich bedienen können“, sagt Jorge Barredo Lope, CEO von Gestamp Solar. „Wir glauben, dass diese vertikale Integration einen großen Vorteil für die weitere Entwicklung auf dem amerikanischen Markt mit sich bringt.“ Der Sitz der Entwicklungsabteilung von Solar Frontier Americas soll im kalifornischen San Francisco sein. (Sandra Enkhardt)