Fraunhofer-CSE installiert erste Plug- und Play-PV-Anlage in USA

Das Fraunhofer-Center for Sustainable Energy Systems (CSE) in den USA hat erstmals öffentlich die Installation einem Plug- und Play-Photovoltaik-Anlage demonstriert. Die Wissenschaftler benötigten dafür nur etwa eine Stunde. Mit der neuartigen Photovoltaik-Dachanlage solle die Solarenergie noch weitere Verbreitung in den USA finden. Das Plug- und Play-Photovoltaik-System werde von der Sunshot-Initiative des US-Energieministeriums gefördert, dass das Ziel verfolgt, die Gesamtinstallationskosten auf 1,50 US-Dollar pro Watt bis 2020 zu senken.

Im Zuge dieser Initiative haben die Wissenschaftler des Fraunhofer-CSE nun eine Photovoltaik-Anlage entwickelt, die den Anlagenbau und Anschluss sowie die Genehmigungs- und Wartungsverfahren wesentlich vereinfacht, wie das US-Institut nun mitteilte. Das Plug- und Play-System sei benutzerfreundlich und sehr einfach zu installieren. Hausbesitzer könnten diese Photovoltaik-Anlagen in normalen Baumärkten kaufen und dann in weniger als zehn Stunden selbst installieren. Dies sei einfach als eine Waschmaschine-Trockner-Kombination aufzubauen, schreiben die Wissenschaftler des Fraunhofer-CSE. Sie arbeiteten bereits mit einer Menge von Partnern zusammen, um die Photovoltaik-Anlagen landesweit zu vermarkten.

Das nächste Projekt der Forscher wird sein, solche leicht zu installierenden Photovoltaik-Anlagen auch für kommerzielle Anwendungen zu entwickeln. Dieses System soll dann bereits 2015 vorgestellt werden. (Sandra Enkhardt)