Sunedison mit Großaufträgen aus Indien

Sunedision kann derzeit zahlreiche Projektaufträge aus Indien verbuchen. Die Regierung von Karnataka habe das Unternehmen mit dem Bau von fünf Photovoltaik-Kraftwerken mit einer Gesamtleistung von 150 Megawatt beauftragt, teilte der US-Hersteller am Donnerstag mit. Sunedison oder Tochtergesellschaften des Unternehmens seien nun endgültig als Eigner dieser Photovoltaik-Projekte benannt worden. Der Solarstrom solle über Power Purchase Agreements (PPA) weiterverkauft werden. „Dies ist ein weiterer Meilenstein auf Sunedisions Reise in Indien, die dazu dient, eine starke Pipeline von Projekten aufzubauen, die dann in den kommenden Jahren realisiert und betrieben werden sollen“, sagt Pashupathy Gopalan, zuständig für das Asien-Pazifik-Geschäft von Sunedison. Die Stromabnahmeverträge würden voraussichtlich in den kommenden zwei bis drei Monaten geschlossen. Die Projekte mit 150 Megawatt Gesamtleistung sind Teil einer Ausschreibung, die über die Karnataka Renewable Energy Development Ltd. (KREDL) lief. 44 Projektentwickler haben sich Sunedison zufolge daran beteiligt. Insgesamt seien Photovoltaik-Projekte mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt genehmigt worden.

Erst am Dienstag hatte Sunedison bekanntgegeben, dass es ein Memorandum of Understanding (MOU) mit der Regierung in Rajasthan abgeschlossen. Dabei geht es um die Realisierung von Photovoltaik-Projekten mit einer Gesamtleistung von fünf Gigawatt. Dafür wolle Sunedison Photovoltaik-Kraftwerke mit 500 Megawatt Leistung in mehr in der Region installieren. Das Abkommen folgte einer Ankündigung der Regierung von Rajastan, in den kommenden fünf Jahren Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 25 Gigawatt neu installieren zu wollen. Im MOU mit Sunedison ist vorgesehen, dass die Regierung von Rajastan nach staatseigenem Land sucht, dass für den Bau der Photovoltaik-Kraftwerke geeignet ist und das dann langfristig an den Entwickler verpachtet werden kann. In diesem Teil Indiens hat Sunedison nach eigenen Angaben bereits Photovoltaik-Kraftwerke mit mehr als 50 Megawatt Gesamtleistung realisiert. (Sandra Enkhardt)