IPVEA: Optimierung der Wertschöpfungskette spart bis zu 500 Millionen US-Dollar pro Jahr

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Die International PV Equipment Association (IPVEA) fordert größere Anstrengungen, um die Wertschöpfungskette in der Photovoltaik zu optimieren. Es gebe viele Gründe, die zeigten, dass die Wertschöpfungskette in der Photovoltaik noch nicht aufeinander abgestimmt sei. Der Verband nennt etwa verspätete oder verlorengegangene Lieferungen, fehlende oder falsch ausgezeichnete Module, Material am falschen Ort. Als dies koste die Solarindustrie jährlich zwischen 400 und 500 Millionen US-Dollar. Verlust, die nach Ansicht von IPVEA nicht notwendig sind.

Nach der Optimierung und Reduzierung der Systemkosten gehe es nun darum das Potenzial der Photovoltaik-Wertschöpfungskette zu erkennen. „Wenn man die meisten Leute fragt, war ist die Wertschöpfungskette, ist die Antwort, LKWs von einem Punkt zum anderen zu senden und Ware zu transportieren“, sagt IPVEA-Geschäftsführer Bryan Ekus. Doch dies sei lediglich Logistik und nicht die Photovoltaik-Wertschöpfungskette. Diese beinhalte eine Vielzahl von Elementen, wozu auch die Logistik gehöre, sei aber eben weitaus komplexer. „Das Schlüsselwort ist Zusammenarbeit“, sagt daher Holger Meyer, der bei Hellmann Logistics die Erneuerbaren-Sparte leitet. Die Herausforderungen würden auch gerade vor dem sich weltweit immer stärker differenzierenden Photovoltaik-Markt immer größer. „Die Komplexität beginnt, wenn man immer größere Volumen in eine Vielzahl von Ländern transportieren muss“, sagt Meyer weiter.

Auf der EU PVSEC kommende Woche in Amsterdam will IPVEA auf einem Forum Lösungsansätze präsentieren. Glücklicherweise kann die globale Solarindustrie bei der Optimierung seiner Wertschöpfungskette von anderen Branchen wie die Auto- und Kleidungsindustrie lernen. (Sandra Enkhardt)

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