Shunfeng erwartet schwarze Zahlen für das erste Halbjahr

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In der deutschen Photovoltaik-Branche sorgen Gewinnwarnungen meistens für Sorgenfalten. Dass es auch anders geht, zeigt eine aktuelle Mitteilung aus China: Photovoltaik-Konzern Shunfeng zufolge ist das erste Halbjahr 2014 erfolgreicher verlaufen als bislang vom Unternehmen angekündigt. Während Shunfeng im Vorjahr nach den ersten sechs Monaten einen Nettoverlust verzeichnete, werden jetzt schwarze Zahlen erwartet – wegen einem deutlich gesteigerten Absatz von Solarzellen, dem Beitrag von Wuxi Suntech nach Abschluss der Übernahme sowie Erlösen aus Solarstromerzeugung. Außerdem, so das Unternehmen weiter, seien im Gegensatz zur Vorjahresperiode keine Wertberichtigungen von Wandelanleihen zu erwarten. Konkrete Zahlen zum Verlauf des ersten Halbjahres 2014 will Shunfeng bis Ende August vorlegen.

Für weitere Investitions- und Expansionsvorhaben hat sich das Unternehmen laut Pressemeldung zudem finanziellen Spielraum gesichert. Die Shungfeng-Tochter Jiangxi Shunfeng Photovoltaic Investments hat mit der China Merchants Bank für die kommenden drei Jahre einen Kontokorrentkredit von zwei Milliarden Renminbi (239 Millionen Euro) vereinbart, der allen Unternehmensteilen zur Verfügung stehen soll. Pläne gibt es genug: Am 11. Juli hat Shunfeng eine Investitionstochter gegründet, die 7,5 Milliarden Yen (54 Millionen Euro) in den Bau von Photovoltaik-Kraftwerken in Japan mit insgesamt 100 Megawatt Leistung investieren will. Eigenen Mitteilungen zufolge soll sich Shunfeng zu einem voll integrierten Anbieter für saubere Energie entwickeln. Dafür übernahm der chinesische Photovoltaik-Hersteller unter anderem den insolventen Konkurrenten Wuxi Suntech und das Wechselrichter-Geschäft von Sunways. Mittlerweile ist der Photovoltaik-Bereich nicht mehr groß genug, weitere Geschäftsbereiche für erneuerbare Energien sollen folgen (Petra Hannen)

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