Österreich installiert 263 Megawatt Photovoltaik 2013

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Das Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hat den Bericht zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Österreich vorgelegt. Mit 263 Megawatt habe es ein „hoch erfreuliches Ergebnis“ gegeben, kommentierte der Verband Photovoltaic Austria (PVA) den Zubau neuer Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr. Dies sei eine Steigerung um 49,7 Prozent. "Damit ist die magische Grenze des ersten Prozents des gesamtösterreichischen Energieverbrauchs überschritten. Die gesamte installierte Menge beträgt mit Ende 2013 insgesamt 626 Megawattpeak. Die Österreicher sind international nach einem Spätstart in einem dramatischen Aufholprozess", erklärte PVA-Präsident Hans Kronberger weiter.

Allerdings sei der Start ins Jahr 2014 eher verhalten gewesen. Nach den Diskussionen über eine mögliche Besteuerung des Eigenverbrauchs seien zunächst weniger Photovoltaik-Anlagen installiert worden. Nun sei aber eine Regelung gefunden worden, die einen weiteren Ausbau ermögliche. "Nach dem Ministerratsentwurf, der noch im Juli vom Parlament abgesegnet werden soll, sind 25.000 Kilowattstunden im Verbrauch von selbst produziertem Strom steuerfrei und damit über 90 Prozent der Anlagen ‚entsteuert’", erklärte Kronberger. Er wies daraufhin, dass die Preise für Photovoltaik-Anlagen seit dem Vorjahr weiter gesunken seien, nun aber wohl vorerst stabil blieben. „Der Fördertopf des Klimafonds zur Förderung von Kleinanlagen ist noch gut gefüllt. Mit der ersten Stunde, in der man mit der Anlage ans Netz geht, schmilzt die Stromrechnung. Daher ist es besonders günstig noch vor dem Sommer die Anlage zu bauen", appellierte Kronberger an seine Landsleute. (Sandra Enkhardt)