Photovoltaik-Zubau verharrt auf niedrigem Level

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Der deutsche Photovoltaik-Markt darbt weiter. Im April sind nach der jüngsten Veröffentlichung der Bundesnetzagentur 6899 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 163 Megawatt gemeldet worden. Damit verbleibt der Zubau neuer Photovoltaik-Anlagen in Deutschland auf einem niedrigem Niveau – was sicher auch den derzeitigen Diskussionen über die EEG-Reform, aber auch den stark gesunkenen Einspeisevergütungen geschuldet sein dürfte. Nach einem Zubau von knapp 460 Megawatt im ersten Quartal hat sich die Gesamtleistung der in diesem Jahr neu installierten Photovoltaik-Anlagen nun auf 622,6 Megawatt erhöht. Insgesamt der größte monatliche Zubau war in diesem Jahr mit gut 193 Megawatt im Januar zu verzeichnen – historisch gesehen eigentlich einer der schlechtesten Monat für die Photovoltaik.

Die Solarförderung sinkt unterdessen munter weiter. Auch zum Beginn der Monats Juni sanken die Photovoltaik-Einspeisetarife um ein Prozent. Sie liegen nun je nach Größe der Photovoltaik-Anlage zwischen 9,0 Cent je Kilowattstunde für große Dachanlagen und Freiflächenanlagen sowie 13,0 Cent für Dachanlagen bis 13,0 Cent je Kilowattstunde. Auch im Juli wird es eine Absenkung um einen weiteren Prozentpunkt geben. Dann fällt die Vergütung für Freiflächenanlagen und Dachanlagen ab einem Megawatt Leistung erstmals unter neun Cent je Kilowattstunde. (Sandra Enkhardt)

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