Phoenix Solar verbessert operatives Ergebnis

Auf den ersten Blick sind die Zahlen der Phoenix Solar AG für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2014 wenig erfreulich: Der Umsatz des Photovoltaik-Systemhauses betrug 6,6 Millionen Euro – 78,4 Prozent weniger als im ersten Quartal 2013. 4,9 Millionen Euro verzeichnete das Segment Komponenten und Systeme (erstes Quartal 2013: 16 Millionen Euro), das Segment Kraftwerke generierte ein Umsatzvolumen von 1,7 Millionen Euro (erstes Quartal 2013: 14,6 Millionen Euro). 11,7 Prozent des Gesamtumsatz entfielen auf den deutschen Markt, 88,3 Prozent auf das Auslandsgeschäft. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich jedoch verbessert: Es betrug im ersten Quartal -2,2 Millionen Euro (erstes Quartal 2013: -4,2 Millionen Euro). Allerdings war das EBIT des Vorjahresquartals durch Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von 1,9 Millionen Euro belastet. Nach Steuern und Minderheiten ergab sich für das erste Quartal 2014 ein Konzernergebnis in Höhe von -3,6 Millionen Euro (erstes Quartal 2013: -6,1 Millionen Euro). Der konsolidierte Auftragsbestand lag zum Ende des ersten Quartals 2014 bei 62 Millionen Euro (erstes Quartal 2013: 70 Millionen Euro), der Auslandsanteil beträgt 100 Prozent.

Wie Phoenix Solar meldet, spiegelt die trotz des Umsatzrückgangs erreichte Verbesserung des operativen Ergebnisses die nach der Restrukturierung erheblich verbesserte Kostenbasis wider. Das erste Quartal 2014 zeige – nach der tiefgreifenden Restrukturierung mit der Einstellung des Handels- und Projektgeschäfts in Deutschland im ersten Quartal 2013 – einen eher normalen, den Erwartungen entsprechenden operativen Geschäftsverlauf. Das Unternehmen arbeite nach Abschluss der Restrukturierung auf eine höhere Planungssicherheit sowie eine Steigerung und Verstetigung des Vertriebserfolgs im Segment Kraftwerke hin. Phoenix Solar halte daher an der Basisprognose für das Gesamtjahr fest: Erwartet werden Umsätze zwischen 150 und 160 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern von zwei bis fünf Millionen Euro. (Petra Hannen)