Baywa profitiert vom Geschäft mit Erneuerbaren

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Die Baywa AG meldet einen erfolgreichen Start in das Geschäftsjahr 2014. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich demnach im ersten Quartal auf 4,3 Millionen Euro (Vorjahresquartal: -7,4 Millionen Euro). Wie der Handels- und Dienstleistungskonzern mitteilt, habe das Geschäft von der milden Witterung und einem starken internationalen Geschäft profitiert; in der Regel weise das erste Quartal saisonal bedingt einen Minusbetrag aus. Der Umsatz lag mit rund 3,6 Millionen Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals.

Dem Baywa-Vorstandsvorsitzenden Klaus Josef Lutz zufolge habe die Internationalisierung einen wesentlichen Anteil an der erfreulichen Ergebnisentwicklung im ersten Quartal, darunter auch das weltweite Projektgeschäft im Bereich der erneuerbaren Energien. Wie Baywa mitteilt, profitierte der Konzern im Bereich der regenerativen Energien von der doppelten Diversifizierung der Geschäftstätigkeiten nach Produkten und Regionen. Der verhaltenen Entwicklung im Handel mit Photovoltaik-Modulen in Kontinentaleuropa steht demnach eine Nachfragebelebung im Solargeschäft in den USA gegenüber. Darüber hinaus sei das Projektierungsgeschäft erfolgreich gewesen; das Unternehmen habe drei Solarparks in Deutschland und Großbritannien mit einer Gesamtleistung von 30,8 Megawatt in Betrieb genommen.

Der Umsatz im Geschäftsfeld regenerative Energien, so Baywa weiter, erhöhte sich verglichen mit dem Vorjahresquartal um 30,2 Prozent auf 96 Millionen Euro. Das operative Ergebnis habe sich dabei jedoch aufgrund von Investitionen in neue Projekte um 2,5 Millionen Euro auf 100000 Euro reduziert. „Im weiteren Jahresverlauf werden wir zusätzliche Projektverkäufe realisieren. Wir erwarten, dass sich die Rahmenbedingungen für die Branche in Deutschland durch die EEG-Novelle verbessern. Verbunden mit der guten internationalen Marktentwicklung für regenerative Energien sind wir optimistisch, unsere Ziele 2014 zu erreichen“, so Vorstandschef Lutz. (Petra Hannen)