Kleine Solaranlagen vom Energieriesen

Der Energiekonzern Eon kündigt an, sein Solarangebot ausbauen und Eigenverbrauchslösungen für Betriebe und Haushalte anbieten zu wollen. Durch die eigene Energieexpertise könne man Solaranlagen bei Eon „zielgruppengenau auf die Wünsche der Verbraucher zuschneiden“, meint Heinz Rosenbaum, Geschäftsführer von E.ON Energie Deutschland.

Vom Angebot der Wettbewerber unterscheidet sich die Eon-Lösung nach Unternehmensangaben vor allem durch eine sogenannte Allgefahren-Versicherung. Diese laufe über fünf Jahre und decke „äußere Schäden und Gefahren sowie die daraus entstehenden Ertragsausfälle ab, etwa bei Sturm, Hagel, Brand, Blitzschlag, Kurzschluss, Diebstahl oder Vandalismus“.

Zusätzlich sollen Kunden auch weitere Dienstleistungen bei Eon einkaufen können, zum Beispiel Service und Wartung. In Zukunft soll auch eine Visualisierung via App und Online-Portal sowie „das Speichern der Sonnenenergie in Batterien“ möglich sein. Sollten weitere Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beschlossen werden, könne Eon in Zukunft auch Lösungen für die Direktvermarktung von Solarstrom anbieten, so der Konzern. (Mirco Sieg)