Handel ja, Posterhersteller na ja, Industrie nein

Kühlhäuser, Lüftung in der Landwirtschaft, Gastronomie, die auch sonntags Strom benötigt – es ist schon ziemlich breit ausgewalzt worden, wo sich Eigenverbrauchsanlagen besonders lohnen. Hörte man sich in der Branche um, hieß es schon vor eineinhalb Jahren, dass die Zeit nach dem EEG anbricht. Die Zukunft liege bei Photovoltaikanlagen für Industrie und Gewerbe, die sich nahezu nur über den Eigenverbrauch und die damit eingesparten Stromkosten finanzieren. Etliche Projekte seien in Planung, so hieß es oft. Hört man sich heute um, sind immer noch viele Projekte in Planung. Reale Projekte finden wir aber nur schwer. Heißt das, das Konzept geht nicht auf?

Die klare Antwort: Es geht noch nicht auf, mit der Betonung auf „noch“. Anscheinend lohnt es sich auch bei der derzeitigen Vergütung, einzuspeisen und Anlagen größer zu bauen, als man sie für eine hohe Eigenverbrauchsquote von – sagen wir mal – 80 Prozent plus planen würde. Und es lohnt vermutlich immer noch, Anlagen für Betriebe zu bauen, die am Wochenende keinen Strom benötigen. Dann nimmt man die Einspeisevergütung natürlich gerne mit und hat am Ende Eigenverbrauchsquoten zwischen 20 und 50 Prozent.

Das heißt, momentan ist eine Mischkalkulation am erfolgversprechendsten. BayWa r.e. baute letztes Jahr Anlagen mit ungefähr zehn Megawatt Leistung auf Industrie- und Gewerbedächern. „Wir stellen fest, dass die Schwelle für eine Investition in solche Anlagen derzeit bei einer Eigenverbrauchsquote von rund 20 Prozent liegt“, sagt Geschäftsführer Matthias Taft. Es gebe zwar auch Anlagen mit geringerer Quote. Aber das sei die Ausnahme. Gewerbliche Investoren interessieren sich in der Regel erst ab einer Rendite von fünf bis sechs Prozent. Bei Industriekunden müsse sie etwas höher liegen. Eigenverbrauchsquoten über 50 Prozent seien allerdings auch selten.

Sieben Anlagen gefunden

Andreas Chalupa von Chalupa Solartechnik hat erlebt, dass Betriebe Photovoltaikanlagen auch deshalb gerne etwas überdimensionieren, um für den in Zukunft eventuell steigenden Stromverbrauch gerüstet zu sein. „Die brauchen Reservekapazität für zusätzliche Maschinen“, sagt er. Installateure haben da nichts dagegen. Für sie ist es gut, wenn der Kunde größere Anlagen bauen will. Chalupas Anlagen haben meist Eigenverbrauchsquoten von 30 bis 50 Prozent.

Dass selbst die Anlagen mit sehr hoher Eigenverbrauchsquote noch einspeisen, hat übrigens noch einen Grund. „Die Formalitäten mit dem Netzbetreiber sind die gleichen, ob ich einspeise oder nicht“, sagt Christoph Hahn, Vertriebsleiter des Installationsbetriebs Techmaster, der eine 65-Kilowattpeak-Anlage auf einer Schule mit 80 Prozent Eigenverbrauchsquote realisiert hat.

Das war am Ende nicht die einzige Anlage, auf die wir gestoßen sind. Wir haben aufgehört, solche Anlagen zu suchen, als wir sieben gefunden haben, zu denen uns die Errichter konkrete Informationen gaben. Fünf davon finden Sie in der Beispielliste auf der nächsten Seite.

Dabei haben wir die Grenze etwas willkürlich bei 80 Prozent Eigenverbrauchsquote gesetzt. Ein Blick auf die Rendite zeigt, dass es solche eigenverbrauchsfinanzierten Anlagen vermutlich auch dann irgendwann einmal geben kann, wenn es keine Vergütung mehr für die restlichen 20 Prozent Stromerzeugung gibt. In einer einfachen Überschlagsrechnung, ohne Fremdkapital vorzusehen, erwirtschaftet man eine Rendite von sechs Prozent, wenn man den Strom einer Photovoltaikanlage, die 1.400 Euro pro Kilowattpeak kostet, zu 80 Prozent selbst verbraucht. Dabei ist ein Preis für den eingesparten Strom von 17 Ct/kWh angenommen, wie es im Handel üblich ist. Wenn man jetzt noch günstiges Fremdkapital bekommt, lässt sich die Rendite steigern. Muss man 4,4 Ct/kWh EEG-Umlage abführen, wie es der Vorschlag aus dem Wirtschaftsministerium bei Redaktionsschluss vorsah, darf das Kilowattpeak der Anlage allerdings nur noch 1.040 Euro kosten. Das ist jedoch nur eine einfache Rechnung ohne Berücksichtigung von Kapitalkosten.

Genaue Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

Der Modulhersteller REC hat vor einigen Monaten eine genaue Analyse zur Rentabilität von Eigenverbrauchsanlagen mit hohen Eigenverbrauchsquoten vorgelegt. In die Berechnung von REC fließt eine genaue Betrachtung der Strompreisentwicklung ein. Ein wesentlicher Faktor ist dabei die EEG-Umlage. Sie wird nach den Berechnungen ab 2022 wieder sinken. 2035 beträgt sie danach nur noch 2,74 Ct/kWh. Der mittlere Börsenstrompreis steigt in dem Modell bis 2033 auf 7,36 Ct/kWh. Die Autoren diskutieren auch die Entwicklung der anderen Abgaben und Umlagen auf den Strompreis. Die Netzentgelte steigen in dem Zeitraum leicht an.

Die Rechnungen wurden für Systemkosten von 1.200 Euro pro Kilowattpeak, einem durchschnittlichen Steuersatz von 35 Prozent und einem Eigenkapitalanteil von 35 Prozent berechnet. Die durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC), mit denen auch die Einnahmen und Ausgaben in späteren Jahren auf das Jahr null abgezinst werden, betragen fünf Prozent. Die Autoren unterscheiden die drei Segmente Handel, produzierendes Gewerbe und Schwerindustrie.

Handel: Der Strompreis des Handels bleibt in Preisen von heute konstant bei 17,09 Ct/kWh. Für die Rechnung wurde ein Supermarkt mit 254 MWh pro Jahr und eine Solaranlage mit 95 kWp Leistung angenommen. Bei realistischen Erzeugungs- und Lastprofilen ergibt sich eine Eigenverbrauchsrate von 79 bis 84 Prozent, je nach Standort. Damit ergibt sich nach der Rechnung ein interner Zinsfuß von 8,9 bis 12 Prozent und eine Eigenkapitalrendite von 20 bis 29 Prozent. Mit der EEG-Umlage von 4,4 Ct/kWh auf Eigenverbrauch, wie sie der Entwurf von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel vorsieht, sinkt die Rendite auf 15,2 bis 23,8 Prozent.

Produzierendes Gewerbe: Hier ist der Strompreis niedriger, was die Finanzierung erschwert, da der Wert einer eingesparten Kilowattstunde Strom sinkt. Er bleibt jedoch auch konstant bei 14,41 Ct/kWh. Im produzierenden Gewerbe haben die Autoren eine Polstermöbelfabrik als Beispiel genommen. Diese hat einen Strombedarf von 7.956 Megawattstunden pro Jahr. Die Anlage ist 190 Kilowattpeak groß. Es ergibt sich in den Simulationen ein Eigenverbrauchsanteil von über 99 Prozent. Der interne Zinsfuß beträgt zwischen 7,4 und 10,69 Prozent, die Eigenkapitalrendite 15,6 bis 25 Prozent. Mit EEG-Umlage von 4,4 Ct/kWh sind es aber nur noch 4,1 bis 12,3 Prozent.

Schwerindustrie: Hier ist der Strompreis im Vergleich mit 5,89 Ct/kWh sehr niedrig, steigt jedoch bis 2033 auf 9,18 Ct/kWh. Trotzdem errechnen die Autoren für sonnenreiche Standorte noch eine Rendite von bis zu neun Prozent. Mit EEG-Umlage ist jedoch unter keinen Umständen ein wirtschaftlicher Betrieb möglich.

Auf der grünen Wiese neben dem Gewerbe können die Anlagen allerdings nicht gebaut werden, da in die Rechnungen eine Vergütung von 11 Ct/kWh Einspeisevergütung für den nicht direkt verbrauchten Strom eingeflossen ist. Viele Annahmen hängen außerdem vom Einzelfall wie etwa dem Lastprofil, den Kapitalkosten und dem Steuersatz ab. Auch stehen etliche politische Entscheidungen an, die eine Rolle spielen. Von ihnen hängen Umlagen und Abgaben auf den Strompreis ab und auch die Börsenpreise, da sich darin neben den Rohstoffpreisen auch Entscheidungen über das Strommarktdesign widerspiegeln.

Gute Erfolgsaussichten

Trotzdem zeigen die Ergebnisse, dass solche Projekte mit Eigenverbrauchsquoten um 80 Prozent, solange die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch nicht kommt, gute Erfolgsaussichten haben. Mit dieser Umlage funktioniert das Geschäftsmodell aber nur noch im Handel, es sei denn, die Systemkosten sinken auf rund 1.060 Euro pro Kilowattpeak. Dann würde im produzierenden Gewerbe die gleiche Rendite möglich sein wie bei Anlagen ohne EEG-Umlage mit 1.200 Euro pro Kilowattpeak Systemkosten. Mit Ost-West-Ausrichtung steigen die Renditen übrigens um bis zu zwei Prozentpunkte, da bei solchen Anlagen die Eigenverbrauchsquoten höher sind.

Welche Renditen nötig sind, lässt sich nach Aussage von Daniel Hahn, Director Project Execution and Procurement bei REC, allerdings nicht genau sagen. „Stadtwerken zum Beispiel reicht oft eine geringere Eigenkapitalrendite aus, wohingegen große institutionelle Fonds eine höhere benötigen“, erklärt er. Daher lässt sich natürlich auch das Potenzial für fast nur per Eigenverbrauch finanzierte Anlagen nicht exakt einschätzen. Das Segment Handel sei früher nicht sonderlich beachtet worden. „Dadurch, dass die Einspeisevergütung weiter gesunken ist und es sich nun immer weniger rentiert, eine Anlage alleine über die EEG-Vergütung zu finanzieren, rückt dieses Segment stärker in den Fokus.“ Vor allem jetzt, weil die Vergütung im Vergleich zu letztem Jahr ja schon wieder gefallen ist. „Wir sehen daher zum jetzigen Zeitpunkt viele eigenverbrauchsfinanzierte Anlagen im Bau oder in der Planungsphase.“ Die Frage ist eben, wie groß die Quote sein muss, damit die Wirtschaftlichkeit noch gegeben ist.

Was wäre nun, wenn es keine Einspeisevergütung mehr gäbe? Matthias Taft von BayWa r.e sieht den Business Case für reine Eigenverbrauchsanlagen noch nicht gekommen. Es gebe zwar eine Reihe von größeren Stromverbrauchern, bei denen die Anlagengröße für den Eigenverbrauch optimiert immer noch im Bereich von mehreren Hundert Kilowatt* liegt und damit kostengünstig genug errichtet werden könnte, doch das seien vermutlich nicht so viele. Größere Stromverbraucher haben in der Regel deutlich geringere Strombezugskosten und sind zudem durch die Ausgleichsregelung von der EEG-Umlage befreit. Damit es im größeren Rahmen ein Geschäftsmodell ist, müsse die Schere zwischen Strompreis und Stromgestehungskosten der Photovoltaikanlage noch ein wenig aufgehen. Das dauere noch etwas. Er regt sich wie viele andere darüber auf, dass gerade jetzt, wo sich Alternativen zu der Finanzierung über die Einspeisevergütung auftun, diese durch die geplante EEG-Umlage auf Eigenverbrauch wieder zerstört werden. Dabei würden die Eigenverbrauchsanlagen im Gegensatz zu den Anlagen mit Einspeisung nicht einmal die Netze belasten.

Zwei Hindernisse für 80 Prozent plus

In den Gesprächen mit Installateuren und Händlern werden immer wieder zwei andere größere Hindernisse angesprochen, warum es keine reinen Eigenverbrauchsanlagen gibt. Zum einen ist es die Unsicherheit, welche Umlagen und Abgaben die Gesetze in Zukunft vorsehen werden und wie gut der Vertrauensschutz sein wird. Bei der EEG-Vergütung hat sich die Koalition im Kabinettsbeschluss vom Januar daran gehalten, dass ältere Eigenverbrauchsanlagen nur an der Steigerung der EEG-Umlage beteiligt werden sollen. Man kann sich aber nicht darauf verlassen, dass das bei einer späteren Änderung der Netzentgeltberechnung äquivalent geregelt wird.

Ein anderes Hindernis kann sein, wenn Anlagen überhaupt nicht mehr vergütungsfähig sind, zum Beispiel weil sie auf einer Brachfläche statt auf einem Dach errichtet werden. Diesen fehlt dann die Einspeisevergütung als Sicherheit gegenüber den Banken, da eine reine „Stromsparrendite“ viel unsicherer ist. Sie kann ausfallen, wenn etwa der Betrieb schließen muss oder weniger Strom verbraucht als gedacht. Nach der Erfahrung von Stefan Müller von Enerparc steigt dadurch der Eigenkapitalanteil der Investoren, was solch eine Investition unattraktiv machen würde. Das könnte jedoch anders aussehen, wenn der Gewerbebetrieb selbst in die Solaranlage investiert und andere Sicherheiten liefert. Matthias Taft schätzt es so ein, dass bereits bei niedrigeren Eigenverbrauchsquoten andere Sicherheiten verlangt werden können, nämlich dann, wenn der Eigenverbrauchsanteil eine essenzielle Rolle bei der Anlagenrentabilität spielt.

Peter Klein, Geschäftsführer des Installationsunternehmens Meyer Energiesysteme, das zwei Anlagen mit 80 Prozent Eigenverbrauchsquote realisiert hat (siehe Tabelle), kennt das Problem bei seinen Projekten allerdings nicht. Die Banken würden sich bei der Finanzierung nicht querstellen. „Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich immer mit sehr solventen Unternehmen zusammengearbeitet habe“, sagt er. Um Banken zu überzeugen, rechnet er die Anlagen im Übrigen ohne eine Strompreissteigerung, bei der immer eine Unsicherheit besteht.

Allerdings fehlt es auch an Wissen bei den Entscheidern, so die fast einhellige Meinung unter den befragten Installateuren. „In den meisten Unternehmerköpfen ist das Thema Eigenverbrauch noch nicht drin“, sagt auch Peter Klein. Das lässt sich ändern, insbesondere weil ja schon viele Solarbetriebe erkannt haben, dass sie das im Marketing berücksichtigen müssen. Eigenverbrauchsanlagen mit Quoten bis zu 50 Prozent werden ja durchaus auch schon etliche gebaut. Wenn die Politik den Eigenverbrauch nicht wie derzeit geplant mit Umlagen belastet, die in der Branche niemand nachvollziehen kann, können bei weiter sinkender Einspeisevergütung auch die Anlagen mit höheren Eigenverbrauchsquoten ein Erfolgskonzept sein. Vielleicht sogar nur diese. (Michael Fuhs, Mirco Sieg)

Die Studie von REC finden Sie auf www.pv-magazine.de zum Download. Geben Sie dazu in das Suchfeld den Webcode 8080 ein.

* nachträgliche Änderung

Im Heftartikel steht an dieser Stelle: "mehrere Hundert Megawatt". BayWa r.e. hat daraufhingewiesen, dass es aber mehrere mehrere Hundert Kilowatt sind.

Anlagen auf Industrie- und Gewerbebetrieben mit 80 Prozent Eigenverbrauch und mehr

Betrieb: Thyrolf & Uhle GmbH, Metallverarbeitungsbetrieb / Ort: Dessau / Dachfläche: 1.830 Quadratmeter / Module: Hanwha SolarOne / Planungsbüro: UEE GmbH / Jahresstromverbrauch: 1.500 MWh / PV: 192 kWh in Ost-West-Richtung / Solartromproduktion: 165.000 kWh / Eigenverbrauchsquote ca. 80–85 % / Stromkosten (2013): 18,5 Ct/kWh / Stromgestehungskosten PV: ca. 8 ct/kWh / Montag bis Freitag werden nahezu 100 % des erzeugten Stromes direkt verbraucht.Foto: UEE GmbH
Betrieb: Wessels und Müller AG, Großhändler für KFZ-Teile / Ort: bei Göttingen / Errichter: Meyer Energiesysteme / PV-Anlage: 999,5 kW in Ost-West-Richtung / Eigenverbrauchsquote: voraussichtlich 90 % / Deckungsrate: voraussichtlich 14 % / Das Verbrauchsprofil des Zentrallagers ist für eine Eigenverbrauchsanlage relativ günstig, weil viele der technischen Einrichtungen auch am Wochenende eine gewisse Grundlast erzeugen. Die bis zu 10 % Solarstrom, die nicht mehr direkt vor Ort verbraucht werden können, speist das Unternehmen ins öffentliche Netz. Laut Berechnungen soll sich die Anlage nach zwölf Jahren amortisiert haben.Foto: Wessels und Müller
Betrieb: Schule / Ort: Hechingen / Größe der Solaranlage: 65 kWp / Errichter: Techmaster GmbH / Eigenverbrauchsquote: 80 %.Die Überschussenergie wird eingespeist.Foto: Techmaster
Betrieb: Klärwerk Garching / PV-Anlage: 30 KWp / Eigenverbrauchsquote: 100 % / Errichter: ABEL ReTec GmbH & Co. KG.Foto: ABEL ReTec GmbH & Co. KG
Betrieb: COE (Carl Ostermann Erben) GmbH, Druckplattenproduzent / Ort: Stuhr bei Bremen / PV-Anlage: 94,5 kWp / Errichter: Centrosolar / geschätzter Ertrag: 77.980 kWh / Eigenverbauchsquote: ca. 80 %. Foto: Centrosolar
pv magazinewird diese Liste fortführen. Wir arbeiten dazu mit dem Verein AEE Salzburg zusammen, der eine Studie zu dem Thema erstellt:http://dachgold.net/wo-sind-die-rebellen-photovoltaikanlagen-ohne-foerderung-gesucht/ Wenn Sie auch gelistet werden und teilnehmen wollen, schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Eigenverbrauch 80+“ an: redaktion@pv-magazine.com