SMA koordiniert Forschungsprojekt PV-Pack

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Die SMA Solar Technology AG, die Fraunhofer-Institute für Solare Energiesysteme (ISE) sowie für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) und die Phoenix Contact GmbH wollen innovative Wechselrichterkonzepte finden. Dazu sei nun das Forschungsprojekt PV-Pack gestartet worden. Dabei gehe es vorrangig um die Entwicklung alternativer Lösungen bei der Kühl-, Aufbau- und Verbindungstechnik sowie dem Einsatz neuer Kühlmaterialen, teilte der Photovoltaik-Wechselrichter-Hersteller mit. Die neuen Konzepte sollten dann hinsichtlich der Wechselwirkungen mit der Leistungselektronik in den Wechselrichtersystemen optimiert werden. Ziel des Verbundprojektes sei es, die Funktionalität, Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Lebensdauer dreiphasiger Photovoltaik-Wechselrichter im Leistungsbereich von 10 bis 40 Kilowatt deutlich zu verbessern.

SMA hat die Projektkoordination übernommen, wie es weiter hieß. Das Forschungsvorhaben werde mit rund 1,4 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert. SMA erhofft sich mit Innovationen seinen technologischen Vorsprung ausbauen zu können. Außerdem sollen durch die Fortschritte bei den mechanischen und elektromechanischen Bauteilen für Verbindungs-, Stütz- und Kühlungsstrukturen, die heutzutage mehr als 70 Prozent der Photovoltaik-Wechselrichter ausmachten, deutlich kompaktere Geräte entwickelt werden. Diese könnten SMA zufolge dann künftig zur weiteren Kostensenkung und Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik beitragen. (Sandra Enkhardt)