Gehrlicher Solar sucht weiter nach Investoren

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Im Zuge der vorläufigen Insolvenz ist noch kein Investor für die Gehrlicher Solar AG gefunden worden. Am 27. September habe das Amtsgericht München nun das Insolvenzverfahren über das Photovoltaik-Unternehmen eröffnet, teilte die Münchner Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen mit. Der dort beschäftigte Rechtsanwalt Oliver Schartl sei zum Insolvenzverwalter bestellt worden, nachdem er auch bereits im vorläufige Verfahren als Verwalter tätig war. Das Betriebs- und Wartungsgeschäft von Gehrlicher Solar werde derzeit uneingeschränkt fortgeführt und die Suche nach Investoren für das Deutschlandgeschäft intensiv fortgesetzt, erklärte Schartl auf Nachfrage von pv magazine.

Die Auslandsgesellschaften von Gehrlicher Solar seien weiterhin unhängig und nicht insolvenzgefährdet, hieß es. Die operative US-Tochter des deutschen Photovoltaik-Unternehmens war bereits Ende August von der M+W Americas übernommen worden. Die Gehrlicher Solar AG stellte Anfang Juli einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München. Zur Begründung führte das Photovoltaik-Unternehmen die Einführung der vorläufigen Importzölle für kristalline Photovoltaik-Produkte aus China an. Damit hätten sich die Marktbedingungen für Gehrlicher Solar derart verschlechtert, dass sich das Unternehmen nicht in der Lage sah, die Bedingungen für einen laufenden Kreditvertrag über 85 Millionen Euro zu erfüllen. Das Bankenkonsortium hatte daraufhin angekündigt, die Kredite zu kündigen. (Sandra Enkhardt)

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