IHS: Investitionen der Solarindustrie steigen ab 2014

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Ab 2014 erwarten die Analysten von IHS, dass sich die Investitionen der Photovoltaik-Hersteller in ihre Produktionen wieder erholen werden. Grund sei die wachsende Nachfrage nach Photovoltaik in Entwicklungsländern, die der Solarindustrie zu einem neuen Aufschwung verhelfen werde. „Die Überkapazität in der Photovoltaik-Produktion ist hauptsächlich in den entwickelten Solarregionen wie den USA, der Europäischen Union und China konzentriert. Doch wenn die Nachfrage aus neuen Gebieten kommt, werden die Photovoltaik-Hersteller ein Interesse daran haben, ihre Waren auch dort zu produzieren. Als Ergebnis sind neue Fabriken und eine Steigerung der lokalen Investitionen zu erwarten“, sagt IHS-Analyst John Campos. Vor allem in Südamerika, Afrika und dem Nahen Osten seien hohe Steigerungsraten in den kommenden Jahren zu erwarten.

Nach rückläufigen Investitionen im vergangenen und diesen Jahr sei 2014 erstmals wieder mit einer Steigerung um 30 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro zu rechnen, so die Analysten des Marktforschungsinstituts. Der bisherige Rekordwert an globalen Investitionen sei mit 12,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2011 erreicht worden. Auch im Jahr davor lag der Wert nur geringfügig niedriger, wie aus der Statistik hervorgeht. Für dieses Jahr erwarten die IHS-Analysten den Tiefpunkt mit weltweiten Investitionen von 2,27 Milliarden US-Dollar. Bis 2017 sei dann eine Steigerung auf 3,33 Milliarden US-Dollar an jährlichen Investitionen der Solarindustrie zu erwarten, heißt es weiter.

Die Konsolidierungsphase bei den Photovoltaik-Herstellern hat nach Ansicht von IHS mittlerweile ihren Höhepunkt mittlerweile erreicht. In naher Zukunft gebe es daher auch die Rückkehr zu stärkeren Investitionen in Equipment und Technologie, heißt es weiter. Es sei bereits ein ausgewogeneres Verhältnis von Angebot und Nachfrage zu verzeichnen. „Die Überkapazitäten scheinen sich von selbst korrigiert zu haben, und die letzten Finanzberichte zeigen, dass bereits eine handvoll Solarunternehmen wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt und ihre Margen vergrößert haben“, sagt IHS-Analyst Campo. Das letzte Puzzleteil sei nun, dass sich die Ausgaben und Investitionen in hocheffiziente Technologie erholten. Gerade auch die verbesserte Produktionstechnologie, die die Produktionskosten senkten und die Wirkungsgrade der Hersteller steigerten, seien ein weiterer wichtiger Faktor für die steigenden Investitionen. (Sandra Enkhardt)

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