Phoenix Solar: Restrukturierung zeigt Wirkung

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Die Phoenix Solar AG hat im zweiten Quartal 2013 erstmals seit 2010 wieder ein positives operatives Ergebnis vermeldet. Das EBIT-Ergebnis habe bei 0,4 Millionen Euro gelegen; im Vorjahresquartal betrug der Verlust noch 13 Millionen Euro, teilte das Photovoltaik-Unternehmen aus Sulzemoos mit. Für das erste Halbjahr habe das EBIT-Ergebnis damit auf -3,8 Millionen Euro verbessert und liege im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz sei in diesem Zeitraum um knapp 19 Prozent auf 68,4 Millionen Euro gesunken, hieß es weiter. Insgesamt sieht Phoenix Solar aber erste Erfolge seiner Neuausrichtung. Der sinkende Umsatz resultiere vor allem aus der Einstellung des Handel- und Projektgeschäfts in Deutschland. Zugleich habe Phoenix Solar aber „nennenswerte Auftragseingänge“ aus den USA, Thailand und Saudi-Arabien erhalten und sehe seine Internationalisierungsstrategie damit bestätigt. Die Gesamtprognose für das laufende Geschäftsjahr hat der Phoenix Solar-Vorstand daher auch bekräftigt. Es werde mit Umsätzen zwischen 160 und 190 Millionen Euro gerechnet sowie einer deutlichen Reduzierung des Verlust auf sieben bis zwei Millionen Euro.

Ein Teil der Verlust ist auch der Restrukturierung geschuldet. Im EBIT-Ergebnis des ersten Halbjahrs seien Rückstellungen für Abfindungen entlassender Mitarbeiter in Höhe von 1,9 Millionen Euro enthalten. „Die erwarteten Belastungen aus der Neuaufstellung des Geschäfts in Deutschland sind damit vollständig verarbeitet“, hieß es weiter. Seit der Einstellung des Projekt- und Handelsgeschäfts konzentriert sich das bayerische Photovoltaik-Unternehmen vor allem auf Wachstumsregionen wie USA und Asien. Bereits im ersten Halbjahr hätten die ausländischen Tochtergesellschaften einen Anteil von 73,6 Prozent am Gesamtumsatz gehabt. Der Auftragsbestand habe sich zum 30. Juni gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent reduziert und bei 86,4 Millionen Euro gelegen. Der Auslandsanteil am Auftragsbestand lag Phoenix Solar bei rund 95 Prozent. (Sandra Enkhardt)

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