Keine Jubellaune bei Eröffnung der Intersolar

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1330 Aussteller beteiligen sich laut Angaben der Veranstalter an der diesjährigen Intersolar Europe – ein starker Einbruch gegenüber den 1870 vom Vorjahr. Entsprechend ist in diesem Jahr die Ausstellungsfläche von 171.600 auf 121.000 Quadratmeter (brutto) zurückgegangen, berichtet Markus Elsässer, CEO von Veranstalter Solarpromotion. Rund 50.000 Besucher werden demnach auf der Intersolar Europe 2013 erwartet, während es im vergangenen Jahr noch über 65.000 waren. Der Anteil der internationalen Besucher soll Elsässer zufolge jedoch mit rund 40 Prozent in etwa gleich bleiben.

Bei den Ausstellern dominieren wie schon im Vorjahr deutsche Unternehmen, gefolgt von chinesischen und italienischen Firmen. Auffällig ist der Rückgang der chinesischen Aussteller auf 242 in diesem Jahr, 2011 waren es mit 523 mehr als doppelt so viel. Als Lichtblick und Hoffnungsträger gilt in München allerdings die „stark wachsende Zahl von Ausstellern“ bei der Speicherung von Solarstrom: 21 Prozent der Photovoltaik-Aussteller präsentieren auf der diesjährigen Intersolar Speicherlösungen.

Spannend ist auch die wachsende Zahl neuer Anbieter mit neuen Produkten aus noch jungen Photovoltaik-Märkten wie der MENA-Region, wie ein erster Rundgang von pv magazine auf der Messe zeigte. So präsentiert sich beispielsweise das erste Mal Dusol Industries aus Dubai, ein Joint Venture von Premier Solar (Indien) und Apex Power Concepts (Dubai). Das neue Unternehmen ist gerade dabei, eine 50-Megawatt-Modulproduktion in Dubai einzurichten. Spätestens in drei Monaten sollen laut General Manager Amin Lakhani „qualititiv hochwertige Module“ für den Offgrid-Bereich mit einer Nennleistung von 30 bis 40 Watt angeboten werden, die mit etwa 80 US-Cent pro Watt etwa zur Hälfte günstiger seien als bisher verfügbare Offgrid-Module in diesem kleinerem Leistungsbereich. Produziert werde mit speziell angepassten NPC-Maschinen aus Japan.

Weitere erste Eindrücke: Massen strömen an diesem ersten Messetag nicht zur Intersolar, es gab im Gegensatz zu den vergangenen Jahren sogar noch freie Sitzplätze in der U-Bahn. Und auch lange Schlangen am Eingang blieben bislang aus aus: Der Zutritt zur Messe dauerte nur wenige Minuten. (Hans-Christoph Neidlein/Jonathan Gifford)

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