Alfasolar sucht Investor

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Die Alfasolar GmbH befindet sich seit Ende April in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Nun habe die Suche nach einem Investor begonnen, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern, teilte Alfasolar mit. Der Sanierungsexperte Manuel Sack von der Kanzlei Brinkmann & Partner sei vom Amtsgericht Hannover zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Er begleite seither die uneingeschränkte Fortführung des Unternehmens, hieß es weiter. Alfasolar habe sowohl die Produktion seiner Solarmodule als auch den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten und sei weiterhin lieferfähig.

„Die Zukunft des Unternehmens könnte durch einen Investor nachhaltig gesichert werden“, wie es weiter hieß. Es gebe gute Zukunftsaussichten für Solarmodule „Made in Germany“. Die seit Mai geltende Speicherförderung könnte die Nachfrage in Deutschland zusätzlich antreiben. Zudem könnten ab Juni vorläufige Anti-Dumpingzölle auf kristalline Photovoltaik-Module aus China verhängt werden, was den europäischen Herstellern helfen dürfte, teilte Alfasolar mit.

Am 26. April stellte Alfasolar den Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Hannover. Der Entscheidung vorausgegangen sei ein signifikanter Preisverfall in Folge der massiven Einfuhr ostasiatischer Solarmodule, begründete das Photovoltaik-Unternehmen den Schritt. Alfasolar produziert seit 20 Jahren in Deutschland Solarsysteme. In Hannover gibt es eine Produktion von Solarmodulen mit einer Kapazität von 40 Megawatt. Das mittelständische Unternehmen mit rund 70 Mitarbeitern ist inhabergeführt. (Sandra Enkhardt)

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