Conergy erzielt Vergleiche mit Ex-Vorständen und Anlegerklägern

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Die Conergy AG hat sich mit ihren ehemaligen Vorstandsmitgliedern auf einen Vergleich verständigt. Damit sei die Auseinandersetzung über mögliche Schadensersatzansprüche beendet, teilte das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen mit. 6,315 Millionen Euro sollen demnach an Conergy gezahlt werden. Der Hauptteil der Summe wird dabei von dem D&O-Versicherer AIG Europe Limited getragen, wie pv magazine erfuhr. Die Vergleichsvereinbarung sei zwischen dem Unternehmen und den ehemaligen Vorständen Hans-Martin Rüter, Albert Edelmann, Nikolaus Krane, Christian Langen, Heiko Piossek und Dr. Edmund Stassen sowie mit dem D&O-Versicherer AIG Europe erzielt worden, hieß es in der offiziellen Mitteilung von Conergy dazu. Die Hauptversammlung müsse dieser nun noch zustimmen.
Überdies habe Conergy auch einen Vergleich mit den Klägern eines Musterverfahrens erreicht. Diese hatten wegen einer Gewinnwarnung im Oktober 2007 geklagt. Die Zahlungen an die Anlegerkläger solle teilweise aus den Vergleichszahlungen der ehemaligen Vorstände finanziert werden, teilte Conergy weiter mit. Die Wirksamkeit dieser Vereinbarung hänge aber davon ab, dass die Vereinbarung mit den ehemaligen Vorstandsmitgliedern und dem Versicherer zustande komme. (Sandra Enkhardt)

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