Centrosolar: Erste Gläubigerversammlung nicht beschlussfähig

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Die Centrosolar Group AG muss weiter um die Neuordnung seiner Schulden bangen. Für eine erste Gläubigerversammlung am heutigen Tag hätten sich nur 28 Prozent der Inhaber der ausstehenden  Schuldverschreibungen angemeldet, teilte das Photovoltaik-Unternehmen mit. Es sei aber eine Anwesenheit von 50 Prozent notwendig, um einen Beschluss fassen zu können. Die Gläubiger sollen über einen Umtausch der 7-Prozent-Schuldverschreibung 2011/2016 in ein Recht zum Aktienerwerb entscheiden.

Daher lädt Centrosolar seine Anleihegläubiger nun zu einer zweiten Versammlung am 21. Mai ein, um dort über diesen Beschluss abzustimmen. Bei dieser Sitzung reiche die Anwesenheit von 25 Prozent der ausstehenden Schuldverschreibungen aus. „Um die Sanierungsmaßnahmen wie geplant umsetzen zu können, empfiehlt die Gesellschaft ihren Anleihegläubigern dringend, sich an der Abstimmung zu beteiligen“, so der Appell des Unternehmens an seine Gläubiger.

Vor etwa 3 Wochen hatte Centrosolar die wesentlichen Eckpunkte für die finanzielle Restrukturierung bekanntgegeben. Das Grundkapital soll im Verhältnis 25:1 herabgesetzt und dann neue Aktien ausgegeben werden. Für den 22. Mai ist dazu eine außerordentliche Hauptversammlung geplant. Vorher müssen aber die Anleihegläubiger dem Vorgehen zustimmen. (Sandra Enkhardt)

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