AE Photonics wird abgewickelt

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Keine Rettung wird es wohl mehr für die AE Photonics Group geben. Das Amtsgericht Dresden hat am Dienstag das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Händlers mit Photovoltaik-Komponenten eröffnet. Zum Insolvenzverwalter sei der Rechtsanwalt Christian Heintze von der Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff bestellt worden. Seit Anfang des Jahres sei das Geschäft von AE Photonics in Deutschland nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Auch während des vorläufigen Insolvenzverfahrens sei der Geschäftsbetrieb nicht wieder aufgenommen worden, teilte die Kanzlei von Heintze mit. Den noch 22 Mitarbeiter sei bereits gekündigt worden. Das Photovoltaik-Unternehmen werde nunmehr vollständig abgewickelt, hieß es weiter.

Das Geschäft von AE Photonics hat massiv unter den schwindenden Umsätzen infolge der Kürzungen der Solarförderung auf den wichtigsten europäischen Photovoltaik-Märkten gelitten. Noch im Jahr 2010 setzte das Unternehmen knapp 100 Millionen Euro um und beschäftigte nach eigenen Angaben mehr als 70 Mitarbeiter. AE Photonics hat Tochtergesellschaften in Italien, Marokko, Griechenland, Indien und den USA. Seit Mitte 2012 hoffte der Händler auf den Einstieg eines Investors, den es aber dann doch nicht gab. Von der Abwicklung nicht betroffen seien nun die Auslandsbeteiligungen in Italien und Marokko. Diese sind dem Insolvenzverwalter zufolge nicht von dem Insolvenzverfahren in Deutschland betroffen. Für diese Gesellschaften sollen daher langfristige Lösungen gefunden werden, hieß es weiter. (Sandra Enkhardt)

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