Ein Tag für die Erneuerbaren

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Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat pünktlich zum Ehrentag der Regenerativen ihr Internetportal www.foederal-erneuerbar.de aktualisiert. Es dokumentiert die Fortschritte der Energiewende auf Ebene der Bundesländer. Dabei zeige sich, dass vor allem in Ostdeutschland der Anteil der Erneuerbaren an der Bruttostromerzeugung bereits sehr hoch sei. Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg hätten die Chancen der Energiewende für sich genutzt und seien beispielsweise beim Ökostromanteil, aber auch bei der Bedeutung der durch die Branche erzeugten Arbeitsplätze im Land führend, heißt es bei der AEE. Aber auch westdeutsche Länder mit hohen Anteilen Erneuerbarer an der Stromerzeugung wie Schleswig-Holstein, Niedersachsen oder Bayern profitieren mit über¬durchschnittlichen Arbeitsplatzzahlen.

In Mecklenburg-Vorpommern liegt der Ökostromanteil mittlerweile bei 57,7 Prozent, in Thüringen bei 44,9 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 36,7 Prozent und in Brandenburg bei 24,1 Prozent, wie auch einer aktualisierten Grafik der AEE hervorgeht. Allerdings ist in diesen Ländern auch der Stromverbrauch gegenüber Bayern oder Nordrhein-Westfalen eher gering. Bayern kommt auf einen Anteil von immerhin 27,6 Prozent Ökostrom. Liegt aber bei der Betrachtung der totalen Zahlen mit insgesamt mehr als 24,6 Millionen Kilowattstunden Strom aus Erneuerbaren bundesweit an der Spitze. Auch in Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen liegt der Anteil des sauber erzeugten Stroms bereits bei mehr als einem Viertel der Bruttostromerzeugung.

Zum Tag der erneuerbaren Energien bieten viele Betreiber von Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen Einblicke. Die Angebote zum bundesweiten Veranstaltungstag und weitere Informationen sind unter www.energietag.de zu finden. (Sandra Enkhardt)