Weniger Besucher auf der Intersolar Europe 2012

Die Intersolar Europe 2012 ist am Freitag in München zu Ende gegangen. Erstmals konnten die Veranstalter nicht neue Rekorde verkünden, zogen aber angesichts der deutlichen Konsolidierung auf dem Photovoltaik-Markt eine positive Bilanz. Insgesamt hätten 66.000 Besucher aus 160 Ländern den Weg in die bayerische Hauptstadt zur Intersolar gefunden, teilte der Veranstalter Solar Promotion mit. Mehr als 1900 Aussteller aus 49 Ländern hatten drei Tage lang ihre Produkte und Dienstleistungen präsentiert.  Insgesamt hätten deutsche Firmen den größten Anteil unter den Ausstellern ausgemacht. Insgesamt kamen aber 54 Prozent der ausstellenden Unternehmen aus dem Ausland, wie es weiter hieß. Auch bei den Besuchern habe der Auslandsanteil bei rund 40 Prozent gelegen. Im Fokus vieler Besucher hätten vor allem die Themen Speicher und Netzintegration der Photovoltaik gelegen. Rund 150 Firmen stellten bei Speichern neue Lösungen und Geräte vor. Gegenüber dem Vorjahr muss die Messe mit leicht rückläufigen Zahlen leben. 2011 verzeichnete die Intersolar Europe mit rund 77.000 Besuchern und 2280 Ausstellern neue Rekorde.

Die Sonderschau zur Photovoltaik und Elektromobilität habe besonders viel Aufmerksamkeit erhalten. Tausende Besucher hätten sich auf dem Freigelände der Messe München die neuesten Photovoltaik-Carports, Ladestationen und Elektroautos angesehen, hieß es weiter. Die parallel zur Messe laufende Konferenz zog wie im Vorjahr wieder etwa 2000 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft an. Sie thematisierten vor allem die aktuellen Entwicklungen bei der Technik und auf den weltweiten Märkten.

Ausführliche Nachberichte zur Intersolar Europe können Sie in der kommenden Ausgabe der photovoltaik (07/2012) lesen. Das Heft erscheint am 5. Juli. (Sandra Enkhardt)