Großer Andrang auf der Intersolar India

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Wenn am Freitag die Intersolar India ihre Tore schließt, dürften Aussteller und Veranstalter wohl sehr zufrieden sein. Die großen Erwartungen in den indischen Photovoltaik-Markt, die sowohl indische wie auch internationale Firmen haben, scheinen auch eine breite Masse kleinerer indischer Unternehmen mobilisiert zu haben. Der Andrang  an der Besucherregistrierung war an den ersten beiden Messetagen selbst am späten Nachmittag immer noch groß.

Aussteller und Besucher der Intersolar India in Mumbai äußern sich durchweg zufrieden über die Messe. Das große Interesse auch kleinerer indischer Firmen, die Photovoltaik-Anlagen in Indien errichten wollen, wird viele Hersteller und Zulieferer freuen. Im Moment ist die zweite Runde der National Solar Mission, die vor allem große Photovoltaik-Projekte initiiert hat, in aller Munde. Die dabei in den Auktionen gebotenen sehr niedrigen Preise werden allerdings von einigen Projektierern als unrealistisch eingeschätzt. Die Befürchtung ist groß, dass darunter die Qualität leiden wird. Gyanaranjan Tripathy von Lanco, einem großen indischen Projektierer, vermutet, dass vor allem die Maintenance-Kosten unterschätzt werden. Su-Kam, ein anderes indisches Unternehmen, das seit 2005 vor allem im Offgrid-Geschäft tätig ist und pro Jahr etwa fünf Megawatt installiert, will weiter mit großen Aufdachanlagen Geld verdienen, auch dafür gibt es attraktive Förderprogramme. „Der Run auf die großen Projekte ist groß, dabei gibt es auch vor allem in Gujarat und Rajastan attraktive Förderprogramme, mit deren Mitteln man realistisch planen und bauen kann“, sagt Rajiva Srivastava, Geschäftsführer der Firma. Sein Unternehmen, das schon jetzt Module und weitere Komponenten selbst herstellt, will ab 2012 auch kristalline Module für die Netzintegration herstellen und mit diesem Schritt an der erwarteten positiven Entwicklung teilhaben.

Die Intersolar India hat ihre Ausstellungsfläche gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die Zahl der Aussteller stieg um 85 Prozent auf 264. Etwa die Hälfte der Aussteller waren indische Unternehmen, jeweils rund 30 Aussteller kamen aus Europa und China. (Petra Franke)

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