Q-Cells offen für Fusion

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Q-Cells SE schließt die Möglichkeit einer Fusion nicht aus. Wenn ich morgen den richtigen Partner hätte, dann wäre ich nicht abgeneigt", sagte Vorstandschef Nedim Cen dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). Dabei verwies er auf den härter werdenden Wettbewerb auf dem Photovoltaik-Markt. Derzeit gebe es allerdings keine Gespräche in diese Richtung, so Cen weiter. Er erwartet, dass weitere Konzerne aus dem Energie- und Halbleiterbereich in die Solarbranche einsteigen. Erst jüngst hatten Total, Siemens und Bosch ihr Engagement auf dem Photovoltaik-Markt ausgeweitet.

Zu den Geschäften seines Unternehmens sagte der Q-Cells-Chef: "Der deutsche Markt war im ersten Quartal sehr ruhig, das gilt auch für das zweite Quartal.“ Erst im Juni hätte sich der Photovoltaik-Markt wieder belebt. Cen erwartet, dass sich die niedrigen Preise nun im Markt im zweiten Halbjahr widerspiegelten. Q-Cells steckt derzeit mitten in einer Restrukturierungs- und Konsolidierungphase seines Geschäfts.

Mit den fallenen Preisen verbesserten sich nun die Renditen für die Investoren wieder, hieß es weiter. Das „Handelblatt“ berichtet unter Berufung auf Marktkreise, dass sich Solarzellen um bis zu 40 Prozent verbilligt hätten. Allerdings wird in dem Bericht konkreter Zeitraum für diesen Preisverfall genannt. Gründe für die sinkenden Preise seien das Überangebot am Photovoltaik-Markt, dass sich angesichts der schleppenden Nachfrage beim gleichzeitigen Bau neuer Fertigungskapazitäten aufgebaut habe. (Sandra Enkhardt)

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