Italien: Photovoltaik-Neuregelung verzögert sich

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In Italien verzögert sich die Neuregelung der Solarförderung weiter.  Der Gesetzentwurf der Regierung sei am Mittwoch auf der Regionalversammlung vorgestellt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Regierungskreisen. Danach sei die Entscheidung allerdings auf den 28. April verschoben worden. Zwar sei die Entscheidung der Regionalversammlung nicht bindend für die Regierung, dennoch könnten dabei noch Änderungen für die künftige Ausgestaltung der Photovoltaik-Einspeisetarife erreicht werden. Nach den Plänen der Regierung soll die Solarförderung im kommenden Jahr mehr als 60 Prozent unter den Photovoltaik-Einspeisetarifen von 2010 liegen, wie Gianni Chianette, Präsident des Industrieverbands Assosolare, der Meldung zufolge sagte.
Nach Angaben der Regierung liegen die Kosten für die Solarförderung in Italien derzeit bei etwa 3,5 Milliarden Euro, wenn wie für 2011 prognostiziert, ein Zubau von 8000 Megawatt erreicht wird. Dies gilt aber nur, wenn die derzeit geltenden Photovoltaik-Tarife beibehalten würden. Wie in Deutschland zahlen die Verbraucher die Photovoltaik-Einspeisevergütung über ihre Stromrechnung. Industrie- und Umweltministerium müssen bis zum 30. April eine Lösung finden und ein Gesetz beschließen. Dies ist in einem Dekret festgelegt, dass die Regierung vor einigen Wochen verabschiedet. Bevor das Gesetz dann wirklich in Kraft treten kann, muss es noch im Parlament abgestimmt und offiziell im Register veröffentlicht werden. (Sandra Enkhardt)

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