Landräte fordern Absenkung der Photovoltaik-Vergütung

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Es gebe einen regelrechten Wildwuchs von Photovoltaik-Parks in der Region, sagte der Sprecher der niederbayerischen Landräte, Christian Bernreiter (CSU), dem „Bayerischen Rundfunk“.  Zwischen Passau, Straubing und Landshut gebe es bereits mehr als 70 riesige Solarparks mit einer Gesamtfläche von 900 Hektar. Weitere 1000 Hektar seien in Planung. In der Branche herrsche wegen der hohen Photovoltaik-Förderung eine Goldgräberstimmung, so Bernreiter weiter. Die Landschaft würde durch die Solarparks aber zerstückelt und die Pachtpreise explodierten. Für Grundbesitzer sei es ein lukratives Geschäft. Sie erhielten Angebote von bis zu 5000 Euro je Hektar. Der übliche Preis den Photovoltaik-Betreiber zahlten, liege bei etwa 2500 Euro je Hektar.

Bernreiter: EEG nach unten anpassen

Bernreiter forderte, die Einspeisevergütung für Solarstrom zu senken. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müsse nach unten angepasst werden. Überdies sollten Photovoltaik-Anlagen nur auf bereits versiegelten Flächen gebaut werden dürfen. „Es muss klare Vorgaben für Solarparks geben, damit alles in geregelten Bahnen verläuft“, sagte Bernreiter weiter.

Der Widerstand gegen Photovoltaik-Projekte in Niederbayern hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Dies betrifft unter anderem die Pläne der Adelsfamilie von Thurn und Taxis, die in der Nähe von Straubing auf insgesamt 190 Hektar einen Solarpark errichten will. (Sandra Enkhardt)

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