Solar-Fabrik will Geschäft in Frankreich vorantreiben

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Die Solar-Fabrik AG will mit einer neuen Photovoltaik-Modulreihe ihren Absatz in Frankreich deutlich ausbauen. Solarstrom aus Indachanlagen werden im Nachbarland besonders hoch vergütet, heißt es bei dem Freiburger Solar-Unternehmen. Aktuell liege die Vergütung bei 57 Cent je Kilowattstunde und solle demnächst auf 60 Cent steigen. Die Nachfrage nach Indachanlagen zur Gewinnung von Solarstrom habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Solar-Fabrik erhofft sich von der Einführung ihrer neuen Modulreihe SF Incell einen weiteren Schub für das Frankreich-Geschäft. Die neuen Module ließen sich harmonisch ins Dach integriert und könnten bis zu einer Dachneigung von zehn Grad eingesetzt werden, hieß es weiter. Damit seien Photovoltaik-Anlagen auch für die in Südfrankreich weit verbreiteten Flachdächer geeignet. Die Module haben je nach Leistungsklasse eine Kapazität zwischen 130 und 220 Kilowatt.

In Frankreich machen der Solar-Fabrik zufolge Indachanlagen den überwiegenden Marktanteil aus. Das Unternehmen sei schon seit Jahren auf dem französischen Photovoltaik-Markt aktiv und verfüge über ein Händlernetz vor Ort. Über drei Distributoren seien Photovoltaik-Module mit einer Kapazität von insgesamt 3,5 Megawatt vertrieben worden. Für das Jahr 2009 hat die Solar-Fabrik bereits Rahmenverträge über zehn Megawatt in Frankreich abgeschlossen. Ziel sei es, weitere Großhändler zu gewinnen und Photovoltaik-Module von insgesamt mindestens zwölf bis 15 Megawatt abzusetzen.

Zu Jahresbeginn hatte es einen Wechsel an der Spitze der Solar-Fabrik gegeben. Günter Weinberger folgte Christoph Paradeis im Amt des Vorstandsvorsitzenden. Im Frühjahr plant die Solar-Fabrik ein drittes Werk in Freiburg in Betrieb zu nehmen. Die Fertigungskapazitäten erhöhen sich damit um 60 auf insgesamt 130 Megawatt.(SE)

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