Preiskrieg im Süden

Gut für die Kunden, schlecht für das Handwerk: In Bayern dämpfen Preiskriege die Konjunktureinschätzung der SHK-Betriebe. Trotzdem liegt sie noch deutlich höher als in Ostdeutschland. Dort rechnet die SHK-Branche sogar mit einer Verschlechterung der Lage. Im Norden schätzen die Betriebe die Lage am besten ein. Außer in Ostdeutschland liegen aber alle Bewertungen über der magischen Grenze von Hundert.

Das Elektrohandwerk zeigt dagegen ein deutliches Nord-Süd-Gefälle in umgekehrter Richtung: Im Süden ist man optimistischer als im Norden. Auch der Osten ist guter Dinge. Im Vergleich zu den Vormonaten ist die Stimmung zwar etwas gedämpfter, doch die Elektrobetriebe sehen die Lage insgesamt immer noch positiv und deutlich besser als die SHK- Handwerker.

Seit einigen Monaten erhebt die Unternehmensberatung Querschiesser aus Xanten in Kooperation mit der Solarpraxis und dem PHOTOVOLTAIK-Magazin den Konjunkturindikator für die Photovoltaikbranche. Im vergangenen Jahr haben sich die Aussagen der rund 1.200 befragten SHK-Betriebe kontinuierlich positiv entwickelt. Seit Oktober ist die Kurve in eine Zick-Zack-Bewegung übergegangen, sodass sich ein klarer Trend nach oben oder nach unten vorerst noch nicht feststellen lässt. Seit April 2007 wird der Gesamtindex zusätzlich durch die Befragung von 580 Elektrobetrieben ermittelt.

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So lesen Sie den Index:

Die Auswahl der möglichen Antworten reichte von „deutlich besser“ bis „deutlich schlechter“, in sechs Abstufungen. Anschließend wurden diese Trends nach vier Regionen aufgeschlüsselt, wobei die Postleitzahlen zur Zuordnung der Betriebe dienten. Die Postleitzahlgebiete 0 bis 1 markieren den Osten, 2 bis 3 den Norden, 4 bis 6 den Westen und 7 bis 9 den Süden Deutschlands. Darüber hinaus wird ein landesweiter Gesamttrend ermittelt.

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