Das Projekt sieht den Bau von Anlagen und Einrichtungen zur Erzeugung, Verteilung, Speicherung und zum Verbrauch von Wasserstoff vor. Die Partner beteiligen sich damit am Wettbewerb „Reallabore für die Energiewende“ des Bundeswirtschaftsministeriums.
Ziel ist es, die bestehende Gas-Infrastruktur für eine schrittweise Erhöhung des Wasserstoffanteils zu rüsten. Das künftige Regelwerk soll zunächst eine Zielgröße von etwa 20 Prozent Wasserstoffeinspeisung anpeilen.
Ein Passus im neuen Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) würde dazu führen, dass Power-to-Gas-Anlagen künftig netzentgeltpflichtig werden, sofern der Wasserstoff nicht rückverstromt wird. Das wäre ein herber Rückschlag für Sektorenkoppelung und Energiewende, kritisiert die schleswig-holsteinische Landesregierung.
Zukunftsforscher Lars Thomsen von future matters findet Kipppunkte, die auch für die Solar- und Speicherbranche von großer Bedeutung sind. Er erklärt, wie er die Trends findet, die Leben und Arbeiten bestimmen werden, und sie von weniger relevanten Entwicklungen unterscheidet.
Strom aus Windparks soll für die Mobilität nutzbar gemacht werden. Bereits 2017 legte GP Joule mit einer Machbarkeitsstudie den Grundstein für das Projekt in Nordfriesland. Jetzt beginnt der Aufbau der Infrastruktur, der mit insgesamt acht Millionen Euro Bundesmitteln gefördert wird.
Die Wasserstofftechnologie von Hydrogenious ist geeignet, um überschüssigen Strom aus Wind- und Solarparks zu speichern. Doch noch stehen die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland gegen eine weitere Verbreitung der Technologie. Immerhin waren die Gründer und Entwickler in diesem Jahr für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Auch wenn es am Ende knapp nicht für den Siegerscheck reichte, ist es doch eine große Auszeichnung für das junge Unternehmen.
Eine Forschergruppe aus den USA hat eigenen Angaben zufolge mit ihrer neu entwickelten Solarzelle im Labor einen Gesamtwirkungsgrad von mehr als zwanzig Prozent erzielt – drei Mal mehr als bei solchen, die nur Wasserstoff produzieren.
Der Stuttgarter Konzern will in der Technologieentwicklung und Fertigung mit dem Brennstoffzellenhersteller aus Großbritannien zusammenarbeiten. Bosch hält hocheffiziente Brennstoffzellen für einen wichtigen Schritt nach vorn bei der Energiewende.
Wasserstoff für die chemische Industrie, für große Transportfahrzeuge und als Ersatz von Erdgas – es sind attraktive Anwendungsfelder für den ewigen „Energieträger der Zukunft“. Damit entstehen auch neue Vermarktungsmöglichkeiten für Solarstrom. Denn die Herstellung von grünem Wasserstoff braucht zwei Dinge: günstigen elektrischen Strom und Wasser.
Das Projekt „RE 8760“ soll zeigen, wie die Speicherung von erneuerbaren Energien diese ganzjährig nutzbar machen kann. Der erzeugte Solarstrom wird gespeichert und in Wasserstoff umgewandelt. Er kann so langfristig konserviert und auch in den dunklen Wintermonaten zum Aufladen von Brennstoffzellenfahrzeugen genutzt werden.