Die Bundesregierung soll die drohende Gefahr von Monopolen durch Elektrolyseurprojekte von Netzbetreibern stoppen, fordert eine Reihe von Unternehmen. Sie richten sich dabei gegen Pläne von Tennet und Amprion, die gemeinsam mit Gasnetzbetreibern Projekte mit 100 Megawatt für die Erzeugung von grünem Wasserstoff planen.
Die Testreihe soll die CO2-Emissionen der Stahlproduktion reduzieren. Nach eigenen Angaben ist Thyssen Krupp damit weltweit Pionier. Der Stahlhersteller will bis 2050 klimaneutral werden.
Der VDI will ein einheitliches System zur Vergleichbarkeit von Mess- und Nachweismethoden und zur Bezeichnung von Systemparametern schaffen. Ein erster Teil der Richtlinienreihe soll im ersten Quartal 2020 vorliegen.
Die Karlsruher Forscher wollen Methan per Pyrolyse in Wasserstoff und festen Kohlenstoff spalten. Letzterer könnte dann sicher gelagert werden. Der Wasserstoff wäre damit klimaneutral.
Einer neuen Studie von Wood Mackenzie zufolge gilt das für die Produktion in Deutschland, Japan und Australien – sofern die Gestehungskosten für Solar- und Windstrom dort bis 2030 auf umgerechnet 2,7 Eurocent pro Kilowattstunde fallen. Bis 2025 werden nach Schätzungen der Analysten weltweit Elektrolyseure mit einer Leistung von zusammen 3,2 Gigawatt installiert.
Bundeswirtschaftsministerium stellte die erste Ergebnisse des „Dialogprozess Gas 2030“ vor. Es wendet sich gegen eine Elektrifizierung aller Sektoren. Die Gaswirtschaft begrüßt das Papier, Umweltschützer kritisieren mangelnden Ehrgeiz beim Umstieg auf grünen Wasserstoff. Unterdessen hat Bundesforschungsministerin Anja Karliczek erklärt, zusätzliche Mittel für die Wasserstoffforschung bereitzustellen.
Die beiden Unternehmen wollen mit weiteren Partnern regionale Lösungen für die Mobilität mit grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien entwickeln, umsetzen und skalieren. Sie haben dabei vor allem Abnehmer im maritimen Bereich, im Schwerlastverkehr sowie im ÖPNV im Visier.
Nur mit Wasserstoff retten wir unser Klima und damit unsere Welt! Es gibt keine Alternative zum Einsatz von Wasserstoff für den Klimaschutz. Der Klimawandel und die sich daraus ergebenden Maßnahmen erfordern viel Aufwand, Geld; und vor allem die richtigen Lösungen. Ein aussagekräftiges Projekt, das weltweit als Modell für einen vollständigen technologischen Wandel wahrgenommen wird, ist […]
Die bayerische Staatsregierung lässt sich „Zentrum Wasserstoff Bayern“ in Nürnberg einiges kosten. Es sind erste Pilotprojekte geplant, die die Wasserstoffstrategie des Bundeslandes beflügeln sollen.
In Sachsen-Anhalt will die Tochter Avacon dem Erdgas einen Anteil von 20 Prozent Wasserstoff beimischen. Das Projekt ist Teil der Eon-Initiative „Grünes Gas aus Grünem Strom“.