Viele Verbraucher staunen nicht schlecht dieser Tage, denn ihre Gas- und Stromversorger haben zum neuen Jahr die Abschlagszahlungen kräftig erhöht. Bei einigen sind die Anbieter in Insolvenz gegangen, was sie erst vom Grundversorger erfahren haben, bei dem sie jetzt unter Vertrag sind. Die Abschlagszahlungen die beim Grundversorger fällig werden, liegen bei einigen um ein Vielfaches über der vorherigen Abschlagszahlung.
Der Baubeginn ist erst für 2024 vorgesehen. Für den Energiekonzern ist es ein Testlauf, ob die Realisierung von Photovoltaik-Kraftwerken außerhalb der staatlichen Förderung durch das SDE+-Programm funktioniert.
Mit Inkrafttreten des im Frühjahr geschlossenen Vertrages ist das Schiedsgerichtsverfahren bezüglich des finanziellen Ausgleichs im Zuge des beschleunigten Atomausstiegs beendet. Vattenfall, Eon/Preussen Elektra, EnBW und RWE erhalten 2,4 Milliarden Euro Entschädigung, dürfen im Gegenzug aber nicht mehr gegen die Bundesrepublik klagen.
Der Versorger wird für 2300 Dienstwägen Ladesäulen an den Arbeitsplätzen und auf Wunsch auch zuhause installieren. Coca-Cola investiert rund 800.000 Euro.
Belectric übernahm den Bau einer Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 38 Megawatt für des grünen Hybrid-Kraftwerks und wird auch für Betrieb sowie Wartung verantwortlich sein. Für den Energiepark sind zudem ein Windpark mit 22 Megawatt und ein Batteriespeicher mit 12 Megawatt installiert worden.
In den kommenden Wochen will der Energiekonzern am nördlichsten Pumpspeicherwerk in Deutschland rund 5000 Solarmodule installieren. Eine Photovoltaik-Anlage, die Vattenfall begann, vergangenes Jahr an einem Wasserkraftwerk in Sachsen zu installieren, befindet sich derzeit in der Inbetriebnahme.
Der Energiekonzern fordert vor dem International Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID) Schadenersatz für die niederländische Entscheidung, bis 2030 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Das Unternehmen beruft sich dabei – wie bereits Vattenfall bei seiner Klage gegen Deutschland aufgrund des Atomausstiegs – auf Energiecharta-Vertrag.
Zunächst wollen Shell, Mitsubishi Heavy Industries (MHI), Vattenfall sowie die kommunale Wärme Hamburg einen Elektrolyseur mit 100 Megawatt errichten, der aus Photovoltaik und Windkraft grünen Wasserstoff erzeugen soll. Die finale Investitionsentscheidung steht noch aus. Die Projektpartner hoffen auf EU-Fördermittel über das IPCEI-Programm.
Der Solarpark soll im ersten Halbjahr 2021 entstehen und eine Leistung von 28 Megawatt haben. Vattenfall schloss mit Bosch einen PPA über die Lieferung eines 10-Megawatt-Anteils ab.
Gestern hat das Bundesverfassungsgericht einer Klage von Vattenfall Recht gegeben, wonach die Bundesregierung keine ausreichenden Schadensersatzregelungen für den Atomausstieg im Jahre 2011 geschaffen hat. Auch die spätere Gesetzgebung zum Schadensersatz aus dem Jahre 2016 ist verfassungswidrig und schlampig aufgrund vieler Verfahrensfehler. Deswegen werden wir alle als Steuerzahler milliardenschwere Schadensersatzzahlungen leisten müssen. Und das Ende der […]