Der Schweizer Konzern will sein Portfolio konsequent auf andere Wachstumsmärkte ausrichten. Daher wurde am Dienstag eine Vereinbarung über den Verkauf des Geschäfts mit Photovoltaik-Wechselrichtern von ABB an das italienische Unternehmen Fimer unterzeichnet.
Der Leipziger Direktvermarkter will mit dem finanzstarken, strategischen Partner aus Frankreich vor allem sein internationales Geschäft ausbauen. Die Gründungsgesellschafter und Trailstone UK verkaufen alle seine Geschäftsanteile an die EDF Investmentgesellschaft.
Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Der Energiekonzern will damit sein Photovoltaik-Geschäft stärken.
Bei dem Award der Cleantech Group geht es neben finanziellen Aspekten auch um die Bedeutung der Übernahme für die Cleantech-Branche. In Fokus waren Übernahmen im Zeitraum März 2018 bis März 2019.
Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen zum Weltmarktführer für flexible, organische Photovoltaik werden. Bis Juli sollen die Details ausgehandelt werden.
Die EU-Kommission hat die zweite Prüfphase im März eröffnet und Eon ist weiter optimistisch, die Erlaubnis für die Übernahme der RWE-Tochter zu bekommen. Im ersten Quartal konnte der Energiekonzern sein Ergebnis im Erneuerbaren-Geschäft deutlich steigern.
Mit der Übernahme soll die offene Technologieplattform von Greencom um die Serviceangebote von Shine erweitert werden. Damit sollen Kunden künftig Angebote gemacht werden, die über die bislang bekannten Flatrate- oder Community-Produkte hinausgehen.
Der Energiekonzern ist nach eigenen Angaben als exklusiver Bieter für die Übernahme ausgewählt worden. Sie soll dem internationalen Erneuerbaren-Geschäft von EnBW einen weiteren Schub verleihen.
Der niederländische Energieversorger Eneco wird privatisiert. Betroffen von dem Verkauf sind auch Beteiligungen und Tochterunternehmen in Deutschland, beispielsweise Lichtblick, Next Kraftwerke und Thermondo. Zum Kreis der Eneco-Interessenten gehört Shell.
Der Energiekonzern will unmittelbar nach dem Erwerb der RWE-Tochter den Aufsichtsrat um sechs Mitglieder erweitern, um die Integration von Innogy zu unterstützen. Die EU-Kommission kündigte unlängst eine intensivere Prüfung der Transaktion an, weil es Auswirkungen auf die Strom- und Gaspreise fürchtet.