Der Übertragungsnetzbetreiber musste im vergangenen Jahr für eine Milliarde Euro stabilisierend in den Netzbetrieb eingreifen. Die Kosten dafür stiegen im Vergleich zu 2016 um rund die Hälfte.
Die Pilotphase soll sechs Monate laufen. Erstmals werden vernetzte Photovoltaik-Heimspeicher von Sonnen per Blockchain zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen. Zugleich sollen damit Redispatchkosten eingespart werden.
Der Schweizer Konzern soll für 30 Millionen US-Dollar Lösungen zur eine bessere Integration von erneuerbaren Energien liefern. ABB plant unter anderem die Installation eines hybriden statischen Kompensators in Hessen.
Der Übertragungsnetzbetreiber will die dezentralen Photovoltaik-Speichersysteme von Sonnen einsetzen, um das Stromnetz zu stabilisieren. Nach einer Pilotphase könnte die Blockchain-Technologie auch in weiteren Netzgebieten zum Einsatz kommen. Zudem will Sonnen die Plattform auch für Photovoltaik-Heimspeicher anderer Hersteller öffnen.
Mit selbstlernenden Algorithmen will das Forschungsinstitut ein umfassendes Abbild der Energieflüsse im Stromnetz erstellen. Das Verfahren soll helfen, die Einspeisung von Photovoltaik und Windkraft sowie das Verhalten von Nutzern genauer vorherzusagen.