Bereits am 1. August startet das neue Förderprogramm im Freistaat. Es sieht einen Zuschuss von bis zu 3200 Euro für eine neu installierte Speicherkapazität von 30 Kilowattstunden vor. Voraussetzung für die volle Förderung ist, dass eine Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung im Verhältnis von mindestens eins zu eins installiert wird. Auch Ladesäulen will der Freistaat künftig bezuschussen.
Mit zehn Millionen Euro hat das Bundesland Investitionen in Photovoltaik-Anlagen mit Speicher unterstützt. Insgesamt wurden etwa 4400 Vorhaben mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 110 Millionen Euro bewilligt.
ÖVP und SPÖ haben in der letzten Plenarsitzung vor der Sommerpause je einen Antrag für mehr Photovoltaik-Ausbau in den Nationalrat eingebracht. Dem Bundesverband Photovoltaic Austria gehen die Anträge nicht weit genug – und im Herbst stehen Neuwahlen an.
In Kombination mit einer neuen Photovoltaik-Anlage will der Stadtstaat Stromspeicher mit 300 Euro je Kilowattstunde nutzbarer Kapazität bezuschussen. Details zum Förderprogramm will der Senat nach der Sommerpause veröffentlichen.
Nach 3 Millionen Euro im vergangenen Jahr und 4 Millionen Euro im Jahr 2017 hat die norditalienische Region beschlossen, weitere private und gewerbliche Photovoltaik-Speicherprojekte zu unterstützen.
Der zuständigen Förderstelle zufolge ist unter den Anträgen die Zahl großer Speicherprojekte mit mehreren Megawatt, die viel Förderbudget abschöpfen, im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das sei ein Grund für die Leerung des Fördertopfes in Rekordzeit.
Knapp 750 Bewilligungen der 3600 Anträge, die im ersten Jahr der Förderung eingingen, stehen nach Angaben des Umweltministeriums in Stuttgart noch aus. Es kündigte zudem an, dass das Programm ausläuft, sobald das Fördervolumen von zehn Millionen Euro erreicht ist und das könnte bereits Pfingsten der Fall sein.
Aufgrund der großen Nachfrage und aus haushaltsrechtlichen Gründen stockte die Abarbeitung der Anträge für die Förderung netzdienlicher Batteriespeicher in dem Bundesland zuletzt. Seit dem Wochenende werden Anträge aber wieder bewilligt, wie das zuständige Ministerium pv magazine mitteilte.
Im März ist die zweite Runde des Förderprorgramms für netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher in dem Bundesland gestartet. Die Bearbeitung der Anträge läuft derzeit eher schleppend, doch das Umweltministerium in Stuttgart und die L-Bank arbeiten mit Hochdruck daran, dass die für 2019 geplanten Mittel auch bald bei den Antragsstellern landen.
Insgesamt sind 32.500 Kredite und Tilgungszuschüsse in den fünfeinhalb Jahren der Förderung bewilligt worden. Das Investitionsvolumen, das damit ausgelöst wurde, beziffert die KfW mit rund 700 Millionen Euro.