Interview: Sascha Koppe ist General Manager Europe bei Sonnen und erst im April auf die Forbes-Liste der einflussreichsten Europäer unter 30 im Bereich „Manufacturing & Industry“ gewählt worden. Im Interview mit pv magazine gibt er einen Überblick zu den derzeit wichtigsten Speichermärkten in Europa und äußert sich zum Stand des Produktionsausbaus in Wildpoldsried sowie den sich verändernden Anforderungen an die Hersteller von Photovoltaik-Heimspeicher.
Im ersten Halbjahr hat das Allgäuer Unternehmen Bestellungen für Speichersysteme mit mehr als 20 Megawattstunden auch Belgien Dänemark und Spanien erhalten. Doch nicht nur dort und im deutschsprachigen Raum, sondern auch in Großbritannien, Schweden oder Irland verzeichnet Sonnen wachsende Absätze.
Nach der Zustimmung der der Behörden ist die im Februar angekündigte Transaktion vollzogen. Next Kraftwerke ist jetzt eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Ölkonzerns.
Photovoltaik-Anlagen und Heimspeicher, die sich in den Hochwassergebieten in Deutschland befinden, sollten abgeschaltet werden. Allerdings erst, wenn dies gefahrlos möglich ist und die Räume nicht mehr geflutet und ausreichend belüftet sind. Danach sollte die Überprüfung der Geräte durch eine Elektrofachkraft, bestenfalls den Installateur der Systeme erfolgen, um die Schadenssumme zu begrenzen und die Anlagen wieder in Betrieb nehmen zu können.
Der Photovoltaik-Heimspeicher hat in einem Test im eigenen Labor die hohen Erwartungen des Herstellers an die Lebensdauer seiner Produkte noch übertroffen.
Ab 1. Juli wird er als CEO das neu gegründeten Unternehmen 1Komma5° führen. Es ist eine Holding, die in den nächsten zwei Jahren plant, 100 Millionen Euro in spezialisierte Handwerksbetriebe zu investieren.
Bereits im ersten Quartal verzeichneten die Bonner Analysten ein starkes Wachstum bei privaten Photovoltaik-Dachanlagen. Dies treibt auch den Heimspeichermarkt in Deutschland. Sonnen, BYD, E3/DC und Senec lieferten EUPD Research zufolge mehr als 70 Prozent der neu installierten Batteriespeicher in Deutschland im vergangenen Jahr.
Interview: Das Allgäuer Unternehmen arbeitet derzeit aktiv an der Skalierung seiner Produktion. Noch in diesem Jahr sollen die neuen Kapazitäten am Standortort Wildpoldsried hochgefahren werden, die dann eine Verzehnfachung der Herstellung der Photovoltaik-Heimspeicher ermöglichen, wie CEO Oliver Koch im Interview erklärt. Zugleich verlassen mit Hermann Schweizer und Jean-Baptiste Cornefert zwei wichtige Vorstände das Unternehmen.
Der Kölner Stromhändler und Betreiber von virtuellen Kraftwerken soll zu einer 100-prozentigen Tochter des Ölkonzerns werden und künftig als eigenständiges Unternehmen zu dessen Sparte „Renewables & Energy Solutions“ gehören. Shell will mit der Übernahme sein Wachstum im Stromsegment beschleunigen.
Der Speicher mit einer Kapazität von fast 250 Kilowattstunden wird aus einer Photovoltaik-Anlage mit 60 Kilowatt Leistung gespeist. Das Batteriebündel dient dem Unternehmen der Eigenversorgung mit Solarstrom.